ARBÖ: Urlauberschichtwechsel, Schlechtwetter und Fasching erhöhen Unfallgefahr

Erhebliche Behinderungen am Wochenende sind unausweichlich

Wien (OTS) - "Größte Vorsicht auf Österreichs Straßen ist am morgigen Samstag geboten. Der Urlauberschichtwechsel, das angesagte Schlechtwetter und der traditionelle Faschingshöhepunkt führen zu erhöhter Unfallgefahr", warnt ARBÖ-Verkehrsexperte Thomas Woitsch.

Während für die Schüler aus Oberösterreich und der Steiermark der Alltag wieder beginnt, starten unsere deutschen Nachbarn in die Winterferien. Zahlreiche Urlauber aus Bayern und dem Saarland werden in Österreich für volle Skipisten sorgen. Es gibt aber auch noch ein weiteres "Handikap" für Autofahrer: Der ARBÖ-Informationsdienst warnt vor ergiebigen Schneeschauern in West- und Südösterreich. Was des einen Freud, ist des anderen Leid. "Für die Skifahrer ist der Neuschnee ein Traum, für die Autofahrer wird die weiße Pracht jedoch zum Albtraum", ist ARBÖ-Verkehrsexperte Woitsch sicher.

Von den Schneefällen betroffen werden Osttirol, die südliche Steiermark und Kärnten sein. Tagsüber breiten sich die Schneefälle bis in den Osten aus. Schon seit den Vormittagsstunden des Freitages sind die ersten Schneeschauer deutlich spürbar. Wie der ARBÖ-Informationsdienst berichte, ist in Kärnten der Loiblpass für alle Fahrzeuge nur mehr mit Schneeketten befahrbar. Auch in der Steiermark über den Packsattel ist die Fahrbahn schneeglatt.

Hinzu kommt eine erhöhte Unfallträchtigkeit an Faschingssamstagen, so der ARBÖ. Laut Erhebungen der Statistik Austria in den letzten fünf Jahren zählt der dieser Tag zu den unfallträchtigsten. Bis auf wenige Ausnahmen (in den Jahren 2005 und 2003) haben sich an diesem Tag überdurchschnittlich mehr Unfälle mit teilweise mehr Verletzten und Toten ereignet, als an vergleichbaren Samstagen im Faschings-Monat. 2002 und 2004 ereigneten sich am Faschingssamstag 13 bzw. 21 Prozent mehr Unfälle.

"Mehr Unfälle an Faschingssamstagen ist also kein Naturgesetz, aber eine erhöhte Aufmerksamkeit der Autolenker ist an diesem Tag sicherlich geboten ", appelliert Thomas Woitsch vom ARBÖ-Informationsdienst.

Wer am kommenden Wochenende im Auto sitzt, sollte sich auch vergewissern, dass Schneeketten mit an Bord sind. Auch wenn die Schneefälle bei der Abfahrt nicht so stark sind, sollte man bedenken, dass man auch wieder nach Hause fahren muss, gibt Woitsch zu bedenken.

Informationen zum aktuellen Verkehrsaufkommen, sowie Straßenzuständen erhalten Sie beim ARBÖ-Informationsdienst unter der österreichweiten Telefonnummer 050 123 123, im Internet unter www.verkehrsline.at oder im ORF-Teletext auf Seite 431.

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ARBÖ Informationsdienst
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Tel.: (++43-1) 89121-7
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