Amon: Einspruch von SPÖ und Grünen unverständlich

Unterrichtausschuss bestätigt nochmals Gesetz zu Pädagogischen Hochschulen

Wien (ÖVP-PK) - Es ist absolut unverständlich, dass die SPÖ und die Grünen im Bundesrat die Weiterentwicklung der Pädagogischen Hochschulen verzögert haben, erklärte heute, Freitag, ÖVP-Bildungssprecher Abg. Werner Amon anlässlich des heutigen Unterrichtsausschusses, in dem er am späten Nachmittag einen Wiederholungsantrag des ursprünglichen Nationalratsbeschlusses über das Bundesgesetz über die Organisation der Pädagogischen Hochschulen und ihren Studien einbringen wird. Darin ist die Zusammenführung der 51 Pädagogischen Akademien (Pädak) zu acht staatlichen Hochschulen vorgesehen. "Durch die Blockadepolitik der SPÖ wird eine Aufwertung der LehrerInnenausbildung auf akademisches Niveau verzögert. Der Einspruch im Bundesrat hat dazu geführt, dass nun diese Verbesserung für Österreichs Bildungslandschaft später in Kraft tritt. ****

"Mit den Pädagogischen Hochschulen rundet Bildungsministerin Elisabeth Gehrer die österreichische Hochschullandschaft ab und erfüllt den Auftrag des Akademien-Studiengesetzes im vollen Umfang. Die Ausbildung der Pflichtschullehrerinnen und -lehrer soll künftig in Form von Bologna-konformen Studien auf Bakkalaureatsebene erfolgen, die sich in den europäischen Hochschulraum eingliedern und eine Anhebung der Lehramtsausbildung auf ein akademisches Niveau gewährleisten. Die derzeit 51 pädagogischen Institutionen werden bis 2007 zu acht staatlichen Pädagogischen Hochschulen ergänzt durch eine Agrarpädagogische Hochschule - zusammengeführt, die als tertiäre Bildungseinrichtungen auch das Graduierungsrecht für ihre Abschlüsse erlangen. Darüber hinaus wird die Möglichkeit eröffnet, dass private bzw. kirchliche Rechtsträger Hochschulen errichten können. Die Neuregelung öffnet zudem auch behinderten Menschen den Zugang zur Pädagogischen Ausbildung", erläuterte der ÖVP-Bildungssprecher.

"Mit diesem Einspruch schadet die SPÖ, die heute groß ihr ‚neues Bildungs- und Berufsorientierungsangebot’ präsentiert, vor allem jenen jungen Leuten, ein modernes Angebot am Bildungssektor nützen wollen. Dieser Einspruch ist in keiner Weise nachvollziehbar und eine Bestrafung für jene, die an den Pädagogischen Akademien unterrichten beziehungsweise studieren", so der Bildungssprecher abschließend. (Schluss)

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