LAbg. Ingrid Korosec: Senioren dürfen im Hausapothekenstreit nicht schlechter gestellt werden

Oberste Priorität - Versorgung mit Medikamenten in erreichbarer Nähe muss gesichert sein

Wien (OTS) - "Wir vom Österreichischen Seniorenbund rufen Ärzte und Apotheker dazu auf, sich im Hausapothekenstreit zu einigen. Dass das Urteil des Verfassungsgerichtshofes umgesetzt werden muss, steht außer Frage. Jede Einigung muss aber gerade die Senioren und ihre Bedürfnisse berücksichtigen", fordert die frühere Volksanwältin LTAbg. Ingrid Korosec als Gesundheitsexpertin des Österreichischen Seniorenbundes. "Natürlich muss die Neuregelung für die Zahl der Hausapotheken und der öffentlichen Apotheken verfassungskonform sein. Unabhängig davon aber verlangen wir von der Politik, dass dort, wo es nur einen Arzt im Ort gibt, unbedingt auch eine Hausapotheke zur Verfügung steht."

Gerade für Senioren ist eine zuverlässige und möglichst unproblematische Versorgung mit Medikamenten von immenser Bedeutung. Dabei kommt es gerade bei kranken und weniger mobilen, älteren Menschen primär auf die Entfernung an.

Korosec: "Ärzte und Apotheker sollten bedenken, dass es zahlreiche ältere Menschen gibt, die darauf angewiesen sind, dass Ihnen jederzeit und problemlos die benötigten Medikamente zur Verfügung stehen. Der Österreichische Seniorenbund muss als Interessensvertretung für die ältere Generation die Verhandlungspartner vehement dazu auffordern, eine Neuregelung ohne eine Benachteiligung der Betroffenen zu finden."

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Mag. Martin Amor
Österreichischer Seniorenbund
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