Peter Haubner: Zuerst Aufklärung, dann Konsequenzen

Österreich ist für saubere und ehrliche Spiele

Wien (ÖVP-PK) - Nicht erst durch die SPÖ gilt im österreichischen Sport die Devise "Null Toleranz beim Doping", sagte heute, Donnerstag, ÖVP-Sportsprecher Abg. Peter Haubner auf die Aussagen von Cap und Maier. Bundeskanzler und Sportminister Wolfgang Schüssel habe diese Linie in seinem TV-Auftritt am 19. Februar 2006 ganz klar vorgegeben, Österreich sei für saubere und ehrliche Spiele und wer dopt, fliege. "Doping ist aber ein internationales Problem und muss auch auf dieser Ebene gelöst werden. Die mutmaßlichen Verfehlungen durch österreichische Sportler und Betreuer bei den Spielen in Turin seien personifizierbar und nicht zu verallgemeinern", so Haubner. ****

Haubner spricht sich gegen Schuldzuweisungen und Verdächtigungen aus und ist für eine lückenlose Aufklärung. "Wenn alles klar auf dem Tisch liegt, müssen die entsprechenden Konsequenzen gezogen werden. Wir freuen uns über die großen Erfolge unserer Sportlerinnen und Sportler und ganz Österreich ist stolz auf diese Erfolge", so Haubner weiter.

Es sei nicht so, dass in Österreich jeder Sportler nehme könne, was er will, "hier gibt es natürlich auch jetzt schon klare Regelungen und Bestimmungen". Es seien jetzt die internationalen Organisationen gefordert, rasch die offenen Punkte zu klären, damit die UNESCO in ihrer "Global Konvention" die WADA (Word Anti Doping Agency)-Bestimmungen übernehmen könne. "Dann steht weiteren Schritten in Österreich, wie dem Beschluss eines Anti-Doping-Gesetzes nichts mehr im Wege. Darauf haben wir uns auch im zuständigen Parlamentsausschuss mit den anderen Parteien geeinigt", so der ÖVP-Sportsprecher abschließend.
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