VP-Hoch ad Schicker: Gemeinde Wien soll Verantwortung übernehmen

Kostengünstigere Varianten durchdiskutieren

Wien (OTS) - "Ich orte vorwahlkampfbedingte Aufgeregtheit beim
Herrn Stadtrat", so die Reaktion des Planungssprechers der Wiener ÖVP und Favoritner Gemeinderat Alfred Hoch auf eine Aussendung von SP-Sadtrat Schicker. Der Ministerrat hat heute die Finanzierung der so genannten Hanssonkurve aus Kostengründen zurückgestellt. "Dann gleich von einem Rückschlag für die gesamte 'Vienna-Region' zu sprechen ist nicht nur übertrieben sondern zeigt auch von Unwissenheit", so Hoch.

Der Stadtrat müsse nämlich wissen, dass bereits in der Favoritner Bezirksvertretung im letzten Jahr vor allem die Mandatare der ÖVP aus Kosten- und Umweltgründen gegen die derzeitige geplante Trassenführung eingetreten sind und eine Variante entlang der Ostbahn bevorzugen", so Hoch. Der sinnvolle und gut durchdachte Vorschlag wurde aber seitens der absolut regierenden SPÖ nicht mal ignoriert. Das Argument vom Bruchteil der Kosten wurde nicht wahrgenommen - und das bei geplanten Kosten von 400 Millionen Euro für 2,6 km.

"Die Gemeinde Wien ist dazu aufgefordert, sich diesmal einmal nicht auf den Bund auszureden, sondern soll den erwähnten VP-Vorschlag als mögliche Variante zur Diskussion stellen", fordert der VP-Planungssprecher. Es gebe durch den VP-Vorschlag eine kostengünstigere Variante, die nun von der Stadt Wien vertreten werden kann, wenn sie Ihrerseits an einer gedeihlichen Entwicklung der Vienna-Region interessiert ist. "SP-Stadtrat Schicker ist einmal mehr gefordert, sich der Verantwortung zu stellen. Er solle über seinen politischen Schatten springen und den Favoritner ÖVP-Vorschlag aufgreifen. Ansonsten setzt er sich dem berechtigten Verdacht aus, auf Kosten der Verkehrszukunft des Bezirkes ein politisches Geplänkel im Vorfeld des Nationalratswahlkampfes zu führen. So etwas würde nämlich der Vienna-Region wirklich schaden", schließt Hoch.

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