Cerwenka/Stiowicek: Bildung braucht solides Fundament

NÖ Sozialdemokraten stehen zu einer Spitzen-Uni in Niederösterreich

St. Pölten, (SPI) - Eine Spitzen-Uni in Niederösterreich ist ausdrücklich zu begrüßen. Jedoch darf Bildung nicht zu einem Luxusgut für wenige werden - Bildung ist ein Recht das jedem zusteht! "Fingerspitzengefühl ist gefragt und nicht der unkontrollierte ‚Polithammer’. Wir stehen zu einem Standort in Niederösterreich, sind aber für eine konsensuale Lösung, um gleich am Anfang richtig durchstarten zu können. Im Interesse der Sache ist es wichtig, die Wissenschaftler wieder an Bord zu holen", so der Bildungssprecher der SPNÖ, LAbg. Helmut Cerwenka, in der heutigen Aktuellen Stunde zum Thema "Bildungs- und Forschungsoffensive in NÖ - Elite-Universität" im NÖ Landtag.****

Überhastet, undurchdacht und konzeptlos, so urteilen die Medien über die Vorgangsweise von Bildungsministerin Gehrer im Fall Gugging. Eine solch wichtige Entscheidung darf nicht über das Knie gebrochen werden. Die Einbindung international anerkannter Wissenschaftler ist das Tor zum Erfolg. "Wir müssen uns von der Kleinbürgerlichkeit lösen und in internationalen Dimensionen denken", fordert LAbg. Mag. Willi Stiowicek die Zusammenarbeit der besten Köpfe für eine gemeinsame Lösung.

Das Vorzeigeprojekt "Elite-Universität" darf allerdings nicht darüber hinwegtäuschen, dass im Bildungssystem Millionen fehlen! Die Ausbildung an den heimischen Schulen und Universitäten leidet schon bisher an den Einsparungen der Bundesregierung. Den staatlichen Unis darf auf keinen Fall weiteres Geld in Abschlag für eine Elit-Uni gestrichen werden. "Wenn ein kluger Bauherr sein Eigenheim plant, wird er auch nicht alles Geld in einen Dachausbau mit Edelholz stecken, sondern schauen, dass er ein gutes, solides Fundament hat. Man kann nur auf einem festen Fundament bauen, ansonsten baut man für die Katz", weisen die SP-Abgeordneten unisono auf die akuten Geldprobleme im Hochschulbereich hin.

Kein Verständnis zeigen die beiden Abgeordneten in diesem Zusammenhang für die geschaltete Inseratenserie der VP-Niederösterreich. "Zu welchen Mitteln die VP-Niederösterreich im Wahlkampfjahr 2006 bereit ist, ist einfach letztklassig. Zu dieser ‚Sudelkampagne’ musste sie auch deshalb greifen, weil kein Journalist bereit war über so einen ‚Schwachsinn’ zu berichten. Mit dieser Niveaulosigkeit versuchen sich die Landesschwarzen, über die Versäumnisse der Bundesregierung hinwegzuschwindeln. Die massiven Probleme am Arbeitmarkt, die Finanzierung des Gesundheitswesens, die mangelnde Verkehrsinfrastruktur und nicht zuletzt das Chaos im Bildungssystem bleiben weiterhin ungelöst", so Cerwenka und Stiowicek abschließend.
Schluss (ha)

Rückfragen & Kontakt:

Landtagsklub der SPÖ NÖ
Mag. Andreas Fiala
Tel: 02742/9005 DW 12794
Handy: 0664 20 17 137
andreas.fiala@noel.gv.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NSN0002