Nachhaltige Energiewirtschaft in Vorarlberg

Umweltausschuss informierte sich über Zukunftsenergie

Bregenz (VLK) - Mit dem Blockheizkraftwerk "Wirkungsgrad" und "Ländle-Pellets" in Dornbirn besichtigte der Umweltausschuss des Vorarlberger Landtages gestern, Mittwoch, zwei Unternehmen der nachhaltigen Energieversorgung. Für Landtagspräsident Gebhard Halder sind dies "Einrichtungen, die ökologisch handeln und Zukunftsenergie liefern".

Die Wirkungsgrad Energieservice GmbH errichtet und betreibt Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen und Biomasse-Heizkraftwerke zur Produktion umweltfreundlicher Energie. Das Blockheizkraftwerk Stöcken in Dornbirn wird mit Altspeiseölen betrieben, die als Brennstoff für Schiffsgeneratoren eingesetzt werden. Die produzierte Energiemenge, so Geschäftsführer Christian Häusle, entspricht etwa einem Prozent des gesamten Stromverbrauchs in Vorarlberg. Damit können in Dornbirn rund 6.900 Haushalte (38,5 Prozent) mit Elektrizität und 5.000 Haushalte (27 Prozent) mit Wärmeenergie versorgt werden.

"Ländle Futter" und "Ländle Pellets" erzeugt am Standort Dornbirn hochwertige Futtermittel für Rinder, Schweine, Geflügel, Pferde, Kaninchen, Wild und Schafe. Die Marke Ländle-Futter ist in Vorarlberg Marktführer in der Herstellung von Tiernahrung. Das in Dornbirn angeschlossene Holzpelletswerk ist ebenfalls Marktführer im Land und einziger Hersteller von Holzpellets im Umkreis von 150 Kilometer. Im Mai 2002 wurde das neue Werk in Dornbirn von der "Vorarlberger Mühlen und Mischfutterwerke GmbH" mit einer Investitionssumme von 10 Millionen Euro errichtet. Wie Geschäftsführer Bernd Hagen beim Rundgang berichtete, werden mit 38 Mitarbeitern jährlich im Futter-und Holzpelletsbereich 50.000 Tonnen erzeugt.

Karl-Heinz Kaspar informierte den Umweltausschuss unter Leitung von LAbg. Thomas Winsauer abschließend über das Programm e5 für energieeffiziente Gemeinden. Dieses Programm des Energieinstituts Vorarlberg berät, begleitet und zertifiziert Vorarlberger Gemeinden bei ihren Bemühungen um eine nachhaltige Politik. Derzeit sind 27 der 96 Vorarlberger Gemeinden in diesem Programm.

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