Kurt Scheuch: Gangart gegenüber der AHP wird nun spürbar verschärft

Entweder Talschaftsverträge oder keine Lösung des Gletscherschliffproblems der AHP

Klagenfurt (OTS) - Die vollmundigen Ankündigungen von AHP-Vorstandsdirektor Schröffelbauer, dass die Elektrizitätswirtschaft und insbesondere hier die AHP (Austrian Hydro Power) nicht mehr über die Talschaftsverträge verhandeln wolle und darüber hinaus bereits eine Lösung für ihr Gletscherschliffproblem gefunden habe, weist heute, Donnerstag, der freiheitliche BZÖ-Klubobmann Ing. Kurt Scheuch auf das Schärfste zurück.

"Die Stromlobbyisten der AHP, welche in ihren Vorstandsetagen und bei ihren Aktionären fette Millionen Gewinne aufteilen, die sie mit dem Mölltaler Wasser erzielen, haben mit dieser Haltung endgültig ihr wahres Gesicht erkennen lassen", so Scheuch. Ihnen gehe es einzig und allein um Gewinnmaximierung auf Kosten der Menschen des Mölltales. Scheuch kündigt erbitterten Widerstand gegen diese Wiener Schreibtischtäter an, und weiß in dieser Frage auch die Bevölkerung Oberkärntens hinter sich.

So stellt der Klubobmann klar, dass das Gletscherschliffproblem einzig und allein ein Problem der Austrian Hydro Power ist, welches sie ganz alleine, nach dem Verursacherprinzip, zu lösen habe, wobei er, Scheuch, betont, dass jegliche Maßnahme welche die AHP zur Lösung ihres Problems vorlegt mit den Talschaftsverträgen junktimiert wird. "Das heißt, bevor die AHP in der empfindlichen Region rund um den Nationalpark einen einzigen Grashalm umknickt, oder ein einziges Verfahren zur Lösung ihres Gletscherschliffproblems positiv bearbeitet haben möchte, muss sie zuerst einen Lösung mit den Talschaftsverträgen anbieten", fordert Scheuch.

Im Übrigen sei die Beamtenschaft Kärntens in den zuständigen Ressorts Naturschutz und Nationalpark bereits beauftragt, weitere gravierende Schritte gegen die Stromlobby der AHP einzuleiten, welche am Montag kommender Woche präsentiert werden. "Summa summarum wäre die AHP gut beraten sofortigst ein vernünftiges Angebot betreffend der Talschaftsverträge vorzulegen, um einerseits den Konflikt nicht eskalieren zu lassen und andererseits endlich ihren moralischen Verpflichtungen gegenüber einer ohnehin benachteiligten Region schleunigst nachzukommen", schließt Scheuch.

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