Schicker zu Hansson-Spange: "Zentrales Projekt für Vienna-Region"

Ministerrat entscheidet kurzsichtig und wieder einmal gegen die Zukunft der Vienna Region - Verkehrschaos droht

Wien (OTS) - Das hochrangige Straßennetz der Vienna Region steht kurz vor seiner Komplettierung. "Der Ministerrat hat sich allerdings heute kurzsichtigerweise gegen den Bau der Hansson-Spange und damit wieder einmal gegen die Vienna-Region entschieden", kritisiert der Wiener Stadtrat für Stadtentwicklung und Verkehr, DI Rudi Schicker.

Bei 2 Milliarden Euro Investitionen kein Cent für Wien und die Vienna Region

Die geschätzten 350 Millionen Euro Baukosten sind für die Verbindung zwischen S1 und A23 im Süden Wiens durchaus angemessen -schließlich ist eine hochrangige Straße im urbanen Gebiet nur mehr mit besten Lärmschutzmaßnahmen und leistungsfähigen Zufahrten denkbar. Angesichts der ASFINAG-Einnahmen für den Ausbau der Infrastruktur und die nationale Wichtigkeit der Vienna-Region sieht Schicker jedenfalls keine Rechtfertigung, dass Wien wieder einmal zur Kasse gebeten werden soll.

A23-Sanierung, ÖPNRV-Gesetz, falsche Prioritäten - Verkehrschaos droht

Zwischen 2009 und 2012 muss die A23 zwischen Hansson-Kurve und der Sterngasse endgültig umfassend saniert werden. Die Hansson-Spange würde dann gemeinsam mit der SO-Umfahrung S1 als Umfahrung dienen. Nach der heutigen Entscheidung des Ministerrats droht nun durch die notwendige Sperre von zwei Fahrstreifen während der A23-Sanierung ein Verkehrschaos. Zur weiteren Verschärfung der Lage wird die von Minister Gorbach angedachte "Reform" des ÖPNRV-Gesetzes beitragen, sollte es tatsächlich in der derzeitigen Form beschlossen werden. (Schluss) hei

Rückfragen & Kontakt:

PID-Rathauskorrespondenz:
http://www.wien.at/vtx/vtx-rk-xlink/
Klaus Heimbuchner
Tel.: 4000/81416
Mobil: 0664/8156011
mailto: hei@gsv.magwien.gv.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NRK0017