SMS Demag steigt bei Dependeq ein

Traditionsreicher Düsseldorfer Weltmarktführer für Walzwerkstechnik und Metallurgieanlagen beteiligt sich am aufstrebenden Wiener Chemieanlagenbauer.

Wien (OTS) - Die Dependeq Industrial Plant Engineering GmbH (gegründet 2000, 15 Mitarbeiter, 10 Umsatzmillionen, 18% Umsatzrendite) ist Technologieführer für Industriesysteme zur Oberflächenbehandlung von Stahlblechen und Aufbereitung von salzsauren Abwässern. Das im Palais Fanto am Wiener Schwarzenbergplatz ansässige Unternehmen liefert Stahlerzeugern und -Verarbeitern schlüsselfertige Industrieanlagen und Dienstleistungen über den gesamten Anlagen-Lebenszyklus hinweg. Die Marktschwerpunkte liegen dabei - strategisch gewollt - nicht im derzeit boomenden China sondern in Südamerika, Südostasien, dem mittleren Osten, sowie in der technisch anspruchsvollen deutschen und französischen Stahlindustrie. Im Konsortium mit SMS Demag wurden von Dependeq schon bisher komplexe Großprojekte - so z.B. in Brasilien, Thailand und Ägypten sowie für den Stahlkonzern Arcelor - abgewickelt.

Wie die Dependeq-Gründer und Geschäftsführer Herbert Weissenbaeck (29) und Horst Krenn (32) heute bekannt gaben, war die am 23. Februar 2006 erfolgte Übernahme eines 51% Anteilspaketes durch SMS Demag der logische nächste Schritt zur Intensivierung der seit fünf Jahren überaus erfolgreichen Kooperation der beiden Unternehmen.

Zu den vorrangigen Motiven für diese synergiegetriebene Beteiligung zählen der durch die globale SMS Demag Infrastruktur mit Konzernbüros auf allen Kontinenten optimierte, das Wachstum der Dependeq beflügelnde Marktzugang sowie die Zusammenführung komplementärer Schlüsseltechnologien beider Unternehmen zu integrierten, Mehrwert schaffenden Lösungen.

Ausschlaggebend für den Entschluss, wirtschaftlich gemeinsame Wege zu gehen, war letztendlich auch die klare Übereinstimmung der auf Qualität, Nachhaltigkeit und langfristigen Erfolg bedachten Unternehmenskulturen der von der Unternehmerfamilie Weiss über Generationen geformten, eigentümergeführten SMS group und der von Horst Krenn und Herbert Weissenbaeck aufgebauten Dependeq GmbH.

"Ein Finanzinvestor oder eine börsennotierte Gesellschaft wäre für uns als Partner auf Grund völlig konträrer Interessenslagen nie in Frage gekommen." betont Herbert Weissenbaeck, in der Geschäftsleitung zuständig für die Unternehmensentwicklung. "Mit SMS Demag verbindet Dependeq über die nahe liegenden geschäftsfeldbezogenen Synergien hinweg der in beiden Unternehmen lebhaft präsente Entrepreneural Spirit."

Für die nächsten Jahre plant Dependeq - der Name wird im Zuge der Transaktion in SMS Demag Process Technologies geändert - eine überzeugende Fortsetzung der so erfolgreich begonnenen Old-Economy-Erfolgsstory. Neben einem Umsatzwachstum im Kerngeschäft auf 30 bis 40 Mio. Euro soll vor allem der die Empfindlichkeit gegenüber Stahlmarktzyklen reduzierende Einstieg in das zukunftsträchtige Geschäftsfeld Energie- und Umwelttechnik dem Unternehmen neue Perspektiven eröffnen.

Über die Details der Transaktion wurde Stillschweigen vereinbart.

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