Präs.LAbg. Gumpinger: Kinderbetreuungsquote an tatsächlichen Bedürfnissen der Familien orientieren und nicht an den unrealistischen EU-Zielen

Linz (OTS) - Unrealistische Bedarfszahlen werden nicht dadurch richtiger, wenn man sie ununterbrochen wiederholt, sagte heute der Präsident des Österreichischen Familienbundes LAbg. Mag. Otto Gumpinger zu Aussagen der SPÖ, dass 85.000 Kinderbetreuungsplätze österreichweit fehlen. Es muss auch die SPÖ endlich zur Kenntnis nehmen, dass die Mehrheit der Eltern ihre Kinder unter drei Jahren selbst betreuen wollen, was auch durch eine Umfrage in Oberösterreich eindrucksvoll bestätigt wurde. 70% der Eltern mit Kindern unter drei Jahren wollen ihre Kinder selbst betreuen, weil sie ihre Kinder für zu jung halten, um in einer öffentlichen Institution beaufsichtigt zu werden.

Der Ausbau von Kinderbetreuungsmöglichkeiten muss an den tatsächlichen und individuellen Wünschen der Eltern orientiert werden und nicht an unrealistischen Eu-Zielen. Jedes EU-Land hat seine eigene familienpolitische Entwicklung und Gesellschaftsstruktur und kann daher nicht 1zu1 in jedem Land umgesetzt werden. Es geht bei Kinderbetreuungsfrage nicht um Ideologien, warnt der Familienbundpräsident, sondern um ein maßgeschneidertes Betreuungskonzept für Kinder und Eltern. Dies kann am besten in der unmittelbaren Umgebung der Familien realisiert werden, daher sind vor allem Gemeinden gefragt, kreative Lösungen anzubieten, betonte Gumpinger abschließend.

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