Keine überbuchten Hotels und freie Fahrt auf den Pisten

Haslauer: Salzburger Idee für Semesterferien 2008 durchgesetzt / Vorteile in der Urlaubsplanung für Familien und Ferienregionen

Salzburg (OTS) - Das Chaos in den Semesterferien von 2005 mit teilweise überbuchten Wintersport-Gebieten während einer einzigen Woche bleibt 2008 aus. Das Lenkungsgremium beim Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Kunst (BMBWK) wurde eingerichtet, um rechtzeitig eine Entflechtung der Ferientermine in den einzelnen Bundesländern zu erreichen. Dabei wird auch auf die Ferien der für den Wintersport bedeutendsten Urlauberländer Rücksicht genommen. "Damit ist eine wesentliche Voraussetzung für die Änderung der Semesterferien 2008 geschaffen. Das Semesterferien-Chaos von 2005 wird sich nicht wiederholen, die Familien finden leichter ein Feriendomizil ihrer Wahl", sagte dazu Tourismusreferent Landeshauptmann-Stellvertreter Dr. Wilfried Haslauer heute, Donnerstag, 23. Februar.

Der Vorschlag zur Regelung der Termine der Semesterferien 2008 lautet: Wien, Niederösterreich, Burgenland, Vorarlberg (11. bis 16. Februar), Kärnten, Salzburg, Tirol, Oberösterreich, Steiermark (18. bis 23. Februar).

Die Vorteile der von Haslauer initiierten Regelung liegen auf der Hand: Familien, die ihren Urlaub buchen möchten, finden leichter ein Quartier, die Tourismusbetriebe in den Wintersportregionen haben eine gleichmäßigere Auslastung, und für die Mitarbeiter/innen in den Hotels verteilt sich der Gästebesuch gleichmäßig über einen längeren Zeitraum. Die mit einer Überbuchung zusammenhängenden Probleme fallen gänzlich weg. Zusätzlich wird das Verkehrsaufkommen in bzw. aus den Urlaubsorten auf den Hauptrouten entzerrt.

Haslauer hat bereits im März 2005 auf die Misere bei der Koordination der Termine für die Semesterferien aufmerksam gemacht. Mitte Dezember 2005 fand in Wien das entscheidende Gespräch statt. Die Wirtschaftskammer Österreich hat einen mit den Ländern akkordierten Vorschlag zur Änderung der Ferienregelung vorgelegt. Die Landesschulräte der Bundesländer sind nun jeweils aufgefordert, in Kontakt mit den Wirtschaftsressorts bzw. mit den Wirtschaftskammern der Bundesländer die besten Ferientermine in Zusammenarbeit mit dem BMBWK zu finden. Nun liegen die erforderlichen, gleich lautenden Anträge des Salzburger Landesschulrates und der Landesregierungen beim BMBWK vor. Auf Anregung des Wirtschaftsressorts wird nun die landesrechtliche Anpassung vorbereitet: In Salzburg muss zur Umsetzung nun noch das Schulzeit-Ausführungsgesetz entsprechend angepasst werden.

"Ohne diese Regelung wäre es 2008 durch die gleichzeitigen Ferien in einigen deutschen Bundesländern, in den Niederlanden, der Schweiz und in Teilen Tschechiens sowie in den östlichen österreichischen Bundesländern zu einer ähnlichen Kollision bei den Semesterferien gekommen wie im Februar 2005. Von der möglichst frühzeitig Koordination der Termine der Semesterferien 2008 profitieren alle", erklärte Haslauer.

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