Künstlersozialversicherungsfonds: Muttonen fordert Abschaffung der unteren Einkommensgrenze

Wien (SK) - Eine parlamentarische Initiative zur Änderung des Künstlersozialversicherungfondsgesetzes kündigt SPÖ-Kultursprecherin Christine Muttonen an. Nicht genug, dass von einer umfassenden sozialen Absicherung von KünstlerInnen nicht die Rede sein könne, werden derzeit auch noch von rund 600 KünstlerInnen Zuschüsse aus dem Jahr 2001 zurückgefordert. Begründung: Weil das vorgeschriebene Mindesteinkommen nicht erreicht wurde. "Anstatt die Künstler adäquat abzusichern, werden sie verunsichert", so Muttonen. ****

"Die bestehende Künstlersozialversicherung ist symptomatisch für das geringe Interesse der Bundesregierung an sozialen Fragen: Die Künstlersozialversicherung ist nach wie vor nur ein Pensionszuschuss; eine Ausweitung auf die Unfall- und Krankenversicherung ist nie erfolgt. Und nun wird auch noch der Pensionszuschuss von Personen zurückgefordert, die ohnehin nur über sehr geringe finanzielle Mittel verfügen" kritisiert Muttonen.

Die SPÖ-Kultursprecherin wird nächste Woche einen Antrag im Parlament einbringen, der die Rückforderung von Zuschüssen wegen Nicht-Erreichen der unteren Einkommensgrenze thematisiert. "Wir werden darin fordern, dass erstens die untere Einkommensgrenze generell abgeschafft wird und zweitens auch keine Rückforderungen bereits ausbezahlter Beiträge vorgenommen werden", so Muttonen abschließend. (Schluss) ps/mp

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