Mainoni zu EU-Tempolimit: Tempo 160 findet Anklang

Vorschläge des Kommissars Barrot ident mit österreichischem Tempo 160-Modell

Wien (BMVIT/MS) - "Tempolimits verstehbarer zu machen war die Hauptintention von Vizekanzler und Verkehrsminister Hubert Gorbach mit seinem Pilotprojekt 'Flexible Höchstgeschwindigkeiten - Tempo 160'. Nun konnten wir auch die EU-Kommission von der Sinnhaftigkeit dieses Tests überzeugen", so Infrastrukturstaatssekretär Mag. Eduard Mainoni in einer Reaktion auf die Aussagen von EU-Kommissar Jacques Barrot.

Barrot hat sich gestern für eine einheitlichere Vorgangsweise in der Bestimmung von Tempolimits in Europa ausgesprochen. Es sollen nicht die Limits selbst vereinheitlicht, sondern nur die Höchstgeschwindigkeiten auf Basis einer gemeinsamen europäischen Grundlage bestimmt werden. Dadurch würden die Beschränkungen für die Autofahrer nachvollziehbarer, so der Kommissar. Weiters fordert Barrot eine lückenlose Kontrolle der Tempolimits.

Mainoni sieht sich durch diese Aussagen in der Arbeit des BMVIT bestätigt: "Mit der Möglichkeit bei besten Straßen-, Sicht- und Verkehrsbedingungen das Tempo anzuheben und bei schlechten Bedingungen weniger als die derzeit starr vorgegebenen 130 km/h vorzuschreiben schaffen wir erstmals die notwendige Akzeptanz für Tempolimits. Mit der installierten Section Control wird darüber hinaus die Geschwindigkeit genauestens kontrolliert - sämtliche Forderungen des Kommissars sind somit erfüllt", so der BZÖ-Staatssekretär.

Mainoni sieht in dem Tempo 160-Testprojekt einen Beitrag zu Erhöhung der Verkehrssicherheit. Ein Thema, das auch vom 2. bis 3. März auf europäischer Ebene im Zuge des informellen Verkehrsministerrates in Bregenz diskutiert wird. "Österreich wird hier den Ton angeben und kann auf eine erfolgreiche Bilanz verweisen. Immerhin konnten wir in den letzten sechs Jahren die Zahl der Verkehrstoten um fast 30 % senken", sagt Mainoni zum Schluss.

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