Ball bei Schwerarbeit liegt nun bei ÖGB und AK

WKÖ hat von Beginn an vor einer Schwerarbeiterregelung gewarnt, die von den Kriterien zur Feststellung von Schwerarbeit her undurchführbar ist

Wien (PWK097) - Die Wirtschaftskammer Österreich betont, dass sie von Anfang an vor einer Schwerarbeiterregelung gewarnt hat,die von den Kriterien zur Feststellung von Schwerarbeit her undurchführbar ist. Bei der vorliegenden Schwerarbeiterregelung gibt es aber auf breiter Ebene sowohl technische, politische als auch administrative und verfassungsrechtliche Schwierigkeiten.

Gewerkschaft und Arbeiterkammer haben jedoch darauf bestanden, die Regelung trotzdem zu beschließen. Nun sollen aber auch sie konstruktiv an der Lösung mitwirken und kein parteipolitisches Spiel spielen.

Die WKÖ hat sich für eine individuelle Vorgehensweise ausgesprochen, die Arbeiterkammer und der Gewerkschaftsbund jedoch für eine Regelung auf Kollektivvertragsebene, auf der aber keine gangbaren Kriterien zustande kamen.

Ganz klar, dass jetzt der Ball bei AK und ÖGB liegt. Jetzt eine heiße Kartoffel, die von diesen beiden Verbänden heiß gemacht wurde, an die Wirtschaftskammer weiter zu geben, kommt jedenfalls nicht in Frage! (Ne)

Rückfragen & Kontakt:

Wirtschaftskammer Österreich
Stabsabteilung Presse
Mag. Markus Nepf
Tel.: (++43) 0590 900-4599
Fax: (++43) 0590 900-263
markus.nepf@wko.at
http://wko.at/Presse

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | PWK0006