Klement zu EUREGIO: Multi-Kulti kommt durch die Hintertür

Haider soll sich lieber um sein eigenes Land kümmern

Wien (OTS) - "Jörg Haider ist und bleibt ein Chamäleon, das je nach Lust und Laune seine Farbe wechselt", so der geschäftsführende Landesparteiobmann der FPÖ Kärnten Dipl. Ing. Karlheinz Klement zur 1. Trilateralen Regierungssitzung in Tröpolach, bei der BZÖ-Chef Haider sich zum Aufbau einer "EUREGIO" bekannte.

"Ich vermute, daß die erste Forderung des Landeshauptmannes die Aufstellung mehrsprachiger Ortstafeln im Gebiet der EUREGIO sein wird - nämlich in deutscher, slowenischer, kroatischer und italienischer Sprache", meint Klement: "Bei diesem Chaos soll sich dann noch einer auskennen".

Klement hinterfragt zudem den Nutzen der EUREGIO für Kärnten. Die Kärntner Bevölkerung dürfte wohl kaum etwas von den EU-Programmen zu spüren bekommen, so der FPÖ-Politiker. "Es ist ja bekannt, wenn Lobbying - von wem auch immer - innerhalb der EU betrieben wird, es sich die großen Konzerne richten und das auf Kosten der zahlenden EU-Bürger und darunter vor allem der Österreicher".

Kopfschütteln löst bei Klement auch die von BZÖ-Strutz gewünschte Forcierung des Schüler- und Lehrlingsaustausches aus. "Jetzt sollen wir auch noch durch die Hintertür die Multikulti-Schiene auf den Tisch geknallt bekommen. Genügt es nicht schon, daß Haider & Co. die Kärntner bei den zweisprachigen Ortstafeln belogen haben, so kommt mit EUREGIO das nächste Kartenhaus, welches auf wackeligen Beinen steht und dann zusammenfallen wird", warnt Klement.

Die FPÖ Kärnten jedenfalls vertritt klar die Interessen der Kärntner und somit der Österreicher. "Die Kärntner haben die EU satt und werden auch dem mißlungenen Namens-Klon EUREGIO eine Absage erteilen. Spätestens mit dem Volksbegehren ,Österreich bleib frei’ wird Haider einsehen müssen, daß es besser wäre, sich einmal um sein eigenes Land zu kümmern, anstatt in die Ferne über einen Multi-Kulti-Himmel zu schielen", fordert Klement abschließend.

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