Silhavy: ÖVP missbraucht Rekordarbeitslosigkeit als Ausrede für Sozial- und Lohndumping

Wien (SK) - SPÖ-Sozialsprecherin Heidrun Silhavy wirft der ÖVP vor, dass sie erstens nichts gegen die Rekordarbeitslosigkeit unternehme und zweitens die Rekordarbeitslosigkeit als Ausrede missbraucht für Lohn- und Sozialdumping. Die Ursache ihrer Kritik ist die Forderung des ÖVP-Abgeordneten und stv. Wirtschaftskammergeneralsekretärs Mitterlehner nach noch schärferen Zumutbarkeitsbestimmungen für Arbeitslose. ****

Angesichts der Arbeitsmarktzahlen sei klar, dass es die derzeit höchste Arbeitslosigkeit der II. Republik nicht wegen zu laschen Zumutbarkeitsbestimmungen gibt, sondern weil die Jobs fehlen, betonte Silhavy. Sie verwies darauf, dass Ende Jänner nur 23.800 offene Stellen gemeldet waren bei über 380.000 Arbeitssuchenden. Vor sechs Jahren war das Verhältnis 31.700 zu 305.000.

"Die ÖVP-Regierung hat die Arbeitslosigkeit auf eine absolute Rekordhöhe getrieben, und jetzt will sie das auch noch als Vorwand verwenden, um die Arbeitssuchenden zu zwingen, große Lohneinbußen und noch weitere Anfahrtswege in Kauf zu nehmen", kritisierte Silhavy, die hinzufügte: "Dieser Zynismus ist wirklich nicht mehr zu überbieten". (Schluss) wf

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