Öllinger zu Schwerarbeitsregelung: Haubner allein zu Haus

Entwurf ist ungerecht, undurchführbar und überbürokratisch - Regierungspartner distanziert sich praktisch täglich

Wien (OTS) - "Haubner allein zu Haus. So kann der derzeitige
Entwurf für eine Schwerarbeitsregelung treffend zusammengefasst werden. Geradezu täglich distanzieren sich ÖVP-Politiker von Haubners Murks", erklärt der stv. Klubobmann der Grünen, Karl Öllinger. Die vorliegende Fassung sei nach wie vor ungerecht, undurchführbar und überbürokratisch. Im Herbst des heurigen Jahres wird sich dieses Problem aber vermutlich ohnehin von selbst erledigt haben, da die Protagonistin anderwertig beschäftigt sein wird.

Neben dem Riesenproblem, dass Frauen praktisch ausgeschlossen seien, bleibe es dabei, dass der übergroße Teil von ehemaligen Schwerarbeitern ebenfalls nichts davon haben würden. Jeder ehemalige Schwerarbeiter, der beispielsweise aufgrund gesundheitlicher Probleme nach 34 Jahren einen Jobwechsel getätigt hätte und die letzten elf Jahre seines Arbeitslebens einer anderen Beschäftigung nachgegangen wäre, ist kein Schwerarbeiter, wenn es nach Haubner ginge. Denn diese Person hätte bei einem Pensionsantritt im Alter von 60 Jahren, trotz 45 Versicherungsjahre und trotz 34 Schwerarbeitsjahre keinen Zugang zur Schwerarbeitspensionsregelung.

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