Wiener Krankenanstaltenverbund - SP-Klicka: "Viele positive Maßnahmen längst gesetzt!"

Wien (SPW-K) - "Die Behauptungen der Grünen zur Bettenauslastung
im Wiener Krankenanstaltenverbund sind ganz einfach zu widerlegen, denn für die Auslastungsberechnungen wurden tagesklinische Belegungen nicht herangezogen. Der steigenden Bedeutung tagesklinischer Leistungserbringung wird daher "statistisch" nicht Rechnung getragen. Das heißt Häuser, die viele wichtige tagesklinische Leistungen erbringen, haben "statistisch" eine geringere Bettenauslastung", kommentierte heute die Vorsitzende des Wiener Gesundheitsausschusses, Marianne Klicka, Aussagen der Grünen Gemeinderätin Sigrid Pilz. "Um stark frequentierte Fachbereiche zu entlasten, soll es in Zukunft mit Hilfe von Bettenevidenzprogrammen verstärkt zu stationsübergreifenden Belegungen kommen." Für die wichtige regionale Ausgewogenheit werde in Zukunft das Spitalskonzept mit dem Krankenhaus Nord und die damit zusammenhängende Verlagerung von Betten in den Nord-Osten Wiens sorgen.

Zur Ärzteausbildung sagte Klicka: " Der KAV trägt der Ausbildungsverantwortung voll Rechnung. Bereits kurz nach Antritt der neuen KAV-Führung wurde ein weitreichender Maßnahmenkatalog zur Optimierung der Ausbildungssituation erarbeitet." Bis auf zwei Bescheide seien alle beantragten Anerkennungsverfahren erledigt. "Für die zwei ausstehenden ist eine positive Erledigung von der Österreichischen Ärztekammer zugesagt worden." Es sei weiters ein regelmäßig tagender Ausschuss mit dem Ziel der Kooperation und Abstimmung ins Leben gerufen worden, der sich aus Ärztekammer, Personalvertretung, TurnusärztevertreterInnen und KAV zusammensetzt. "Darüber hinaus wurden in den Spitälern Fortbildungsbeauftragte eingesetzt. Der Ausbildungskatalog ist gemeinsam mit den Abteilungsleitern in Überarbeitung. Es gibt regelmäßig stattfindende Gesprächsrunden mit den TurnusärztevertreterInnen." Auch ein KAV-internes Benchmarkingsystem sei entwickelt worden.

"Es ist bedauerlich, dass die Grünen all diese positiven Maßnahmen, die bereits nach wenigen Monaten hervorragend greifen, nicht wahrhaben wollen und immer wieder krampfhaft nach Negativem im Gesundheitsbereich suchen", schloss Klicka. (Schluss)

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