Schwerarbeiter: Scheuch: Reine Wichtigtuerei von Leitl

Wien (OTS) - Als reine Wichtigtuerei bezeichnete heute Bündnissprecher NAbg. DI Uwe Scheuch die Forderung von WK-Präsident Leitl nach einem Neustart bei der Schwerarbeiterregelung. VP-Leitl will anscheinend gar nicht, dass schwer arbeitende Menschen zu einem früheren Zeitpunkt in Pension gehen können. Deshalb beginnt er jetzt ein polemisches Spiel, um Unruhe zu stiften".

Scheuch korrigiert den WK-Präsident insofern, dass bei der Schwerarbeiterregelung eine Prozentgrenze ungerecht und daher nicht sinnvoll ist. "Menschen, die über einen längeren Zeitraum schwere Arbeit leisten, sollen ihre Pension vorzeitig antreten können. Deshalb ist die von BZÖ-Sozialministerin Ursula Haubner durchgesetzte Regelung, dass Menschen, die 10 Jahre innerhalb der letzten 20 Jahre schwer gearbeitet haben, mit 60 Jahren - also 5 Jahre vor dem Regelpensionsalter - in Pension gehen können auch umgesetzt worden. Dem BZÖ geht es nicht um technokratische Prozentsätze, sondern um Menschlichkeit".

"Leitl präsentiert sich als Reformverhinderer. Mit solchen Leuten droht die ÖVP rückfällig zu werden und sich wieder rot-schwarzen Proporz und Stillstand auf die Fahne zu heften. Entweder er trägt mit seinem ÖVP-Parteiobmann Schüssel die Regelung mit oder er setzt sich innerhalb der ÖVP mit seinem Widerstand durch. Dieses Doppelspiel in der ÖVP ist jedenfalls unerträglich", so der BZÖ-Sprecher abschließend. (Schluss)

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