Prets: Europäische Kulturpolitik braucht Austausch mit Regionen

Wien (SK) - "Kulturpolitik auf europäischer Ebene braucht den Austausch und Kontakt mit den Regionen der EU. Eine der wichtigsten Aufgaben europäischer Kulturpolitik ist es auch, die Union im Dialog den Bürgerinnen und Bürgern verständlich zu machen. Ein Anliegen, an dem die Politik oft scheitert", erklärte die SPÖ-Europaabgeordnete Christa Prets anlässlich eines Besuchs einer Delegation des EP-Kulturausschusses in Salzburg. ****

Auf Initiative von Prets hielten sich Vertreter des Kultur- und Bildungsausschusses aus mehreren EU-Staaten zwei Tage in Salzburg auf, um mit Experten zu diskutieren und Gespräche über Kulturpolitik auf regionaler Ebene zu führen. "Durch den Besuch von Kulturinstitutionen mit internationalem Renommee, wie etwa dem Mozarteum oder den Salzburger Festspielen, bot sich die Möglichkeit, die unterschiedlichsten Aspekte von lokaler Kulturpolitik und Kunstmanagement kennen zu lernen. Entsprechende Vor-Ort-Erfahrungen aus der Praxis können dann in der politischen Arbeit im EU-Parlament besser berücksichtigt werden. Gleichzeitig kann im direkten Gespräch mit Entscheidungsträgern die Arbeitsweise der Union am besten vermittelt werden", so Prets heute gegenüber dem SPÖ-Pressedienst.

Der Tenor der Gespräche mit politischen und künstlerischen Vertretern sei gewesen, dass eine bessere Zusammenarbeit zwischen der regionalen und der europäischen kulturpolitischen Ebene erforderlich sei und die Bedeutung des Projekts Europa den Menschen besser vermittelt werden müsse, schloss Prets. (Schluss) se/mp

Rückfragen & Kontakt:

Pressedienst der SPÖ
Tel.: 01/53427-275
http://www.spoe.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | SPK0006