Landeshauptmann Haider bringt Arbeitsplätze ins Rosental

Wien (OTS) - Gestern, Dienstag, startete Landeshauptmann Jörg Haider unter dem Motto "Unser Landeshauptmann im Gespräch" seine Info-Tour durch die Kärntner Bezirke. Ziel ist es, die Menschen über regionale Themen sowie die Ortstafelfrage aufzuklären und den Bürgern die Möglichkeit zu geben, ihre Anliegen vorzubringen.

Vor über 100 Besuchern, stellte der Landeshauptmann im Kulturhaus in Feistritz/Drau zwei Betriebsansiedelungsprojekte für das Rosental vor. Zum einen das US-Unternehmen Micorporous Products, mit einer Investitionssumme von 20 Mio. Euro und 52 Arbeitsplätzen und zum anderen die Global Organic Solar Technik GmbH Gost am Gelände der ehemaligen Bärenbatteriewerke in Feistritz im Rosental. 50 - 60 Arbeitsplätze sind hier noch heuer zu erwarten.

Die "Gost" wird Solartanks bzw. Solarbehälter aus Stahl und Kunststoffe erzeugen und befindet sich bereits im Aufbau. LAbg. Mag. Christian Ragger, der dafür verantwortlich zeichnet, konnte gestern nach intensiver Information bereits die ersten Einstellungsgespräche führen, was besonders bei den ehemaligen Bärenbatterie-Mitarbeitern sichtlich für Begeisterung sorgte.

"Dies ist ein weiterer Schritt in die richtige Richtung, denn die Sparte der Alternativenergie ist eine Zukunftstechnologie, mit der Kärnten bereits erfolgreich ist. Wir liegen hier absolut im Spitzenfeld", sagte Haider und erinnerte an die erfolgreiche Solarförderung des Landes Kärnten, von der viele Klein- und Mittelbetriebe bereits profitieren konnten.

Besonders viel Applaus und Zustimmung erntete Haider für seinen Standpunkt in der Ortstafelfrage. Man werde sich von den jüngsten Provokationen, die verstärkt von außen nach Kärnten getragen werden, sicherlich nicht beeindrucken lassen. "Ich will eine Lösung unter Einbeziehung der Ergebnisse der Volksbefragung. Am Ende muss ein Verfassungsgesetz stehen, an dem nicht mehr zu rütteln ist", so Haider.

Großer Zulauf konnte auch der Notar verzeichnen, denn den Anwesenden wurde die Möglichkeit geboten, vor Ort ihre Unterschrift für die Abhaltung des Ortstafel-Volksbegehrens zu leisten.

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