Vereinbarung zur Fertigstellung des AKH bringt dringend notwendige Erweiterung der Forschungs- und Lehrflächen für die Medizinische Universität Wien

Lernzentrum, Laborturm , Aidszentrum , Zentrum für Knochenmarkstransplantation und andere Projekte sind Basis für Abschluss universitärer Zielvereinbarungen

Wien (OTS) - Mit dem gestern von Vertretern des Bundes und der
Stadt Wien unterzeichneten so genannten Totalübernahmevertrag für das AKH Wien wurde ein auch für den Betrieb der Medizinischen Universität Wien wichtiger Ausbauschritt fixiert. Rektor Wolfgang Schütz: "Für unsere seit 1.1.2004 autonome Medizinische Universität ist das ein maßgeblicher Schritt für den dringend notwendigen Ausbau unserer universitären Infrastruktur. Als Österreichs größte medizinische Forschungseinrichtung benötigen wir u.a. dringend den so genannten "Laborturm", um durch flexible Laborflächenzuordnung die projekt- und drittmittelorientierte Forschung weiter ausbauen zu können. Die Fertigstellung des neuen Lernzentrums im heurigen Frühjahr entschärft zudem die Raumsituation in unserem stark praxisorientierten Kleingruppenunterricht und schafft Ausbaumöglichkeiten für die wichtigen postgradualen Ausbildungsangebote."

Die ARGE-AKH, zusammengesetzt aus je drei Vertretern des Bundes, davon 1 Mandat für die Medizinischen Universität Wien, und weiteren drei Vertretern des AKH-Betreibers Gemeinde Wien hat dazu einen eigenständigen Projektausschuss eingerichtet, der auch als operativer Auftraggeber fungiert. Neben der Fertigstellung des Lernzentrums und der Errichtung des Laborturms mit rund 2500m2 Nutzfläche, werden u.a. ein Stammzellenlabor sowie eine Aidsstation und ein Zentrum für Knochenmarkstransplantation errichtet. Zudem wird das Rektorat der seit 1.1.2004 autonomen Medizinischen Universität fertig gestellt werden. Für jedes dieser Projekte existieren detaillierte Terminpläne mit Pönalevereinbarungen. In einem Durchführungsvertrag agiert die VAMED als Generalunternehmer für die termingerechte Durchführung der Bauprojekte. Bis 2011 sollen alle Projekte fertig gestellt sein. Zusätzlich zu den vorhandenen Mitteln werden 150 Millionen Euro für diese Ausbauprojekte bereitgestellt.

Rückfragen & Kontakt:

Mag. Bernd Matouschek, Pressesprecher
Medizinische Universität Wien
Spitalgasse 23, 1090 Wien
Tel/Fax.: +43 (0)1 401160-10009
gsm: +43-(0)676-6119701
bernd.matouschek@meduniwien.ac.at
www.meduniwien.ac.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | MEU0001