Lopatka: Mehr als 30.000 Jugendliche bei "zukunft.at" registriert

Die Zukunft selbst in die Hand nehmen, anstatt zu raunzen

Wien, 21. Februar 2006 (ÖVP-PK) Nach einem Jahr habe sich die Richtigkeit bestätigt die Jugendplattform "www.zukunft.at" einzurichten. Schließlich würden mittlerweile mehr als 30.000 junge Österreicherinnen und Österreicher die Chance nützen, um mit der Politik in Kontakt zu treten. Dies sagte heute, ÖVP-Generalsekretär Abg.z.NR Dr. Reinhold Lopatka im Rahmen einer gemeinsamen Pressekonferenz mit JVP-Bundesobfrau Abg.z.NR Silvia Fuhrmann. "Im direkten Aufeinandertreffen mit Politikern, nehmen Jugendliche
diese Chance wahr ihre Meinung kundzutun und zwar nicht nur auf virtueller Ebene", so Lopatka. ****

Das Internet sei speziell bei den Jugendlichen DAS Medium. "Im Internet wird von Jugendlichen Politik konsumiert, wird die politische Diskussion geführt. Uns geht es darum, der Meinung entgegenzutreten, dass die Jugend weniger an Politik interessiert ist", so der ÖVP-Generalsekretär. Denn das Gegenteil sei der Fall. "Wenn es um interessante Themen geht, dann ist die Jugend voll mit dabei und die Diskussionen sind hochinteressant. Es gibt kaum eine Zeit, wo nicht ein Jugend-relevantes Thema Hochkonjunktur hat", sagte Lopatka.

Die "austria-box" habe sich dabei als sehr gutes Medium
gezeigt, wo Jugendliche ihre Kritik und Vorschläge einbringen können, um "mit Ministern diese Gespräche im direkten Weg fortzuführen fühlen". Viele Jugendliche würden sich zu dieser Community zugehörig, "denn wir haben täglich im Schnitt 1.500 Member, die sich einloggen, und es gibt Woche für Woche zwischen 500 und 1.000 inhaltliche Beiträge. So viele Vorschläge bekomme ich sonst in keinem Bereich der Partei", fasste Lopatka zusammen. Deshalb vergehe auch keine Woche, wo nicht - beim Bundeskanzler beginnend - die ÖVP-Spitzenpolitiker mit diesen Meinungen ungefiltert konfrontiert werden. Gerade diese müssen wissen, welche Themen bei der Zielgruppe der 18- bis 26-Jährigen relevant seien und wie einzelne Fragen von den Jugendlichen gesehen werden. "Die Plattform ist so eingerichtet, dass sie das Lebensgefühl der jungen Menschen trifft und so gibt es neben Politik auch Sport und Musik. Momentan ist natürlich mit den Olympischen Spielen in Turin der Sport im Vordergrund und man kann jeden Tag Erfolgsberichte, auch per SMS, weitergeben."

"Gemeinsam mit der JVP wollen wir diese Plattform
www.zukunft.at über den Wahltag hinaus fortsetzen, weil es genau das Richtige für Jugendliche ist, die zwar politisch interessiert sind, aber für die eine Mitgliedschaft bei einer Partei nicht mehr in Frage kommt. Diese Variante gibt uns die Möglichkeit, mit den jungen Menschen in Kontakt zu treten. Ich bin mit der ersten Zwischenbilanz sehr zufrieden, mit Hilfe der JVP werden wir diese Plattform noch weiter verbessern und ausbauen", schloss Lopatka.

JVP-Bundesobfrau Silvia Fuhrmann fasste zusammen, dass in der "austria-box" sehr kontroversiell verschiedenste Themen besprochen werden, wie die Ortstafeln, das Rauchen an den Schulen, der Karikaturenstreit, die Studienbedingungen an den Universitäten, aber auch sehr sensible Themen wie Homosexualität oder die Freigabe von Cannabis-Produkten. "Es sind sehr spannende Stellungnahmen, die hier eintrudeln".

"Man merkt, dass sich die Member sehr anstrengen, weil auch immer wieder tolle Preise zu gewinnen sind." Fuhrmann nannte dabei z.B. "Tage mit Regierungsmitgliedern". Das sei dann wirklich "Politik hautnah". Das habe es auch schon gegeben, u.a. mit Innenministerin Prokop, Gesundheitsministerin Rauch-Kallat, Kunst-Staatssekretär Morak oder ÖVP-Generalsekretär Lopatka. "Damit ist es gelungen, den jungen Menschen zu zeigen, was ein Politiker den ganzen Tag zu tun hat", so die JVP-Bundesobfrau. Jetzt, während der EU-Präsidentschaft, können Member auch die Teilnahme an EU-Ministerratstreffen gewinnen. Wer die besten Beiträge abliefere, habe die Chance, wie beim Innenministertreffen oder bei der Binnenschifffahrtskonferenz live mit dabei zu sein. Die nächsten Themen werden Bildung, Landesverteidigung und Gesundheit sein.

Anschließend können diese Jugendlichen ihre Eindrücke in einem kollektiven Weblog, einem "Europa-Blog" auf "zukunft.at" diskutieren. Im kommenden Jahr stehe aber Eigeninitiative und Interaktivität im Vordergrund. "Wir haben einen Autoren- und Autorinnen-Wettbwerb ausgeschrieben. Dabei sind gute Newcomer-Journalisten, Texter, kreative Menschen, die Spaß dabei haben, Artikel zu formulieren, gesucht. Die "zukunft.at"-Seite werde in Zukunft nicht mehr ausschließlich von der Redaktion gestaltet werden, sondern von Mitgliedern der Plattform selbst", sagte Fuhrmann. Man könne Texte zu verschiedenen Themen einreichen, diese werden veröffentlicht und die besten Beiträge von den Members von "zukunft.at" prämiert. Dafür gebe es auch tolle Sachen zu gewinnen, von Robbie Williams-Konzert-Karten bis zu einer "Xbox 360".

Auch Multimedia stehe im Vordergrund. Es sei nicht nur möglich, Texte zu schreiben, es können auch Podcast-Beiträge abgegeben werden. Wer die technische Ausstattung nicht habe, "kann in den Bundesländern bei den Zukunftsbussen vorbeischauen, wo die technische Ausstattung angeboten wird. Auch hier wird es eine Prämierung geben", kündigt Fuhrmann an.

All das finde unter dem Motto "Die Zukunft selbst in die Hand nehmen, anstatt zu raunzen" statt. Das sei auch der Hintergedanke von "zukunft.at". Dabei sei es natürlich möglich Kritik zu üben, "solange sie konstruktiv ist. Unser Ziel ist es, unsere Umwelt, unsere Umgebung und unser Leben selbst zu gestalten. Die Verantwortung können junge Menschen heutzutage sehr gut eingehen und mit so vielen Usern wie bei 'zukunft.at' wird das auch gut angenommen. Ich freue mich auf ein spannendes nächstes Jahr", so Fuhrmann abschließend.

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