Politischer Konsens überfällig:

Kinderrettungswerk lädt zur überparteilichen Plattform im Kampf gegen das Kleine Glückspiel ein.

Klagenfurt (OTS) - Elisabeth Scheucher-Pichler, Vorsitzende des Kärntner Kinderrettungswerkes, will im März im Rahmen einer überparteilichen, unabhängigen Plattform die Verantwortlichen aller Parteien und Experten an einen Tisch bringen, um gemeinsam über den Ausstieg aus dem Kleinen Glückspiel zu diskutieren.
Alle Bedenken, die einem Verbot bisher scheinbar entgegenstanden, sollen endgültig ausgeräumt werden.
Das Bewusstsein allein, dass seit der Legalisierung 1997 die Hemmschwelle für den Einstieg gesunken und die Zahl der Betroffenen gestiegen ist, ist zu wenig und hilft Niemandem. In Anbetracht, dass jeder zweite Spielsüchtige mehrfach abhängig ist, Vorstrafen, hohe Schulden und erhöhtes Selbstmordrisiko mit der Spielsucht einhergehen, ist dringender Handlungsbedarf gegeben.
Eine unabhängige Plattform soll nun bewirken, dass die politischen Verantwortlichen aller Parteien ihren Worten auch Taten folgen lassen, das Verbot durchsetzen und den Beweis antreten, dass Ihnen der Schutz unserer Jugend ein wirkliches Anliegen ist, so Scheucher-Pichler abschließend.

Rückfragen & Kontakt:

Mag. Elisabeth Scheucher-Pichler
Kärntner Kinderrettungswerk
Mobil: 0664-3070006

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