FPÖ will Asylkosten in EU gerecht verteilen

Hofer: Quotenregelung ist unumgänglich

Wien (OTS) - Die FPÖ fordert die EU-Justiz- und -Innenminister
auf, sich rasch auf ein einheitliches Asylsystem für die Europäische Union zu einigen. FPÖ-Vizebundesparteiobmann Norbert Hofer beziffert die Kosten für die Asylbetreuung in Österreich mit jährlich 200 Millionen Euro. Er verlangt eine Quotenregelung, die eine gerechte Verteilung der Asyllast in der EU sicherstellt.

Hofer: "Soziale Leistungen an Asylbewerber sollten grundsätzlich Sachleistungen sein. Zudem benötigen wir auch hier innerhalb der EU ein einheitliches System, damit einzelne Mitgliedsstaaten nicht zum erklärten Ziel von Asylwerbern werden. Die Chancen auf Zuerkennung von Asyl und die soziale Versorgung müssen in allen EU-Mitgliedsstaaten einheitlich geregelt sein."

Grundlage einer Quotenregelung für die Verteilung der Asyllast muß, so Hofer, die Bevölkerungszahl des jeweiligen Mitgliedslandes sein. "Auch die Frage von Auffangzentren außerhalb der EU darf kein Tabu sein. Es ist außer Streit, daß hilfesuchenden Menschen, deren Leben bedroht ist, geholfen werden muß. Wirtschaftsflüchtlinge und Glücksritter haben jedoch keinen Platz in einem Asylsystem."

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