ÖVP fordert Qualifikationsschub für Wiener Frauen

Wien (OTS) - Die Frauenbeschäftigung hat von 1999 bis 2005 in Gesamtösterreich um 7 Prozent zugenommen, berichtete am Dienstag die Frauenchefin der Wiener Volkspartei, BM Maria Rauch-Kallat, in einem Pressegespräch und bedauerte gleichzeitig, dass die Frauenbeschäftigung in Wien selbst leicht abgenommen habe. Ebenso sei es bedauerlich, dass Wien die meisten vorgemerkten arbeitslosen Frauen aufweise und die durchschnittliche Verweildauer vorgemerkter arbeitsloser Frauen in Wien um mehr als 30 Prozent über dem Bundesdurchschnitt liege. Dabei hätten die Bundesleistungen für den Wiener Arbeitsmarkt, besonders für die Frauen überproportional zugenommen. Sie schließe daraus, dass die Wiener Stadtverwaltung weniger erfolgreiche Maßnahmen treffe als der Bund oder die anderen Bundesländer.

Stadträtin Katharina Cortolezis-Schlager wies darauf hin, dass zwei Drittel der arbeitslosen Wiener Frauen keinen Schulabschluss hätten. In der Bundeshauptstadt müsse daher bei der Bekämpfung der Frauenarbeitslosigkeit vor allem bei der Aus- und Weiterbildung angesetzt werden. Die Stadt Wien sollte daher speziell für Frauen ein Bildungssparbuch für Weiter- und Fortbildungsmaßnahmen schaffen. Die Tätigkeit des AMS müsse verbessert werden, die Doppelgleisigkeit mit dem WAFF verhindere einheitliche Instrumentarien. Ein weiterer Grund für die hohe Frauenarbeitslosigkeit sind laut Cortolezis-Schlager die Engpässe bei der Wiener Kinderbetreuung.

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