ARBÖ: Mit Rokoko-Kostüm besser kein Fahrzeug lenken

Wien (OTS) - In den kommenden Tagen wird der Fasching noch
ausgiebig gefeiert. Beliebte Verkleidungen sind heuer Mozart oder aufwendige Kostüme aus der Rokoko-Zeit. Aber Achtung: Wer sich für ein pompöses Kostüm entscheidet, das die Bewegungsfreiheit einschränkt oder das Gesicht verdeckt, sollte zum Faschingsfest besser mit dem Taxi fahren oder die öffentlichen Verkehrsmittel benützen, warnt der ARBÖ.

Sieht doch die Straßenverkehrsordnung vor, dass der Lenker eines Fahrzeuges in der körperlichen und geistigen Verfassung sein muss, ein Fahrzeug zu beherrschen, so die ARBÖ-Verkehrsjuristen. Ähnliches findet sich im Kraftfahrgesetz, wonach der Lenker eines Kraftfahrzeuges den Lenkerplatz in bestimmungsgemäßer Weise einnehmen und dafür sorgen muss, dass die Sicht vom Lenkerplatz aus für das sichere Lenken des Fahrzeuges ausreicht. Wird eine Faschingsmaske oder ein aufwendiges Faschingskostüm getragen und dadurch die Bewegungsfreiheit oder die Sicht eingeschränkt, ist dies nicht mehr gegeben. Saftige Strafen bis zu 2.180 Euro und der Verlust des Kaskoschutzes drohen! Kommt es zu einem Unfall, trifft den Maskierten zumindest ein Mitverschulden, warnt der ARBÖ.

Rückfragen & Kontakt:

ARBÖ Presse und Öffentlichkeitsarbeit
Sieglinde Rernböck
Tel.: (++43-1) 89121-244
presse@arboe.at
http://www.arboe.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NAR0002