VP-Stenzel: Interesse an der Befragung zur geplanten Garage am Neuen Markt ist groß

Auch Geschäftsleute und Restaurantbesitzer können mitentscheiden - Offenlegung der Millionenbeträge drängt

Wien (OTS) - Seit gestern können rund 800 Bewohnerinnen und Bewohner und Anrainer-Geschäftsleute, sowie Restaurantbesitzer an der seit Jahren versprochenen Befragung zur geplanten Tiefgarage am Neuen Markt teilnehmen. Wie die VP-Bezirksvorsteherin der Inneren Stadt, Ursula Stenzel betonte, ist der Versand der Stimmzettel abgeschlossen und das Interesse an der Befragung sehr groß: "Jetzt sind die Bürgerinnen und Bürger am Zug. Wie immer das Ergebnis lautet - ob für oder gegen die Garage - diese Willensbekundung ist politisch zu respektieren."

Erfreut zeigt sich Stenzel auch über das positive Echo seitens der Geschäftsleute und Gastronomen, die im Viertel rund um den Neuen Markt ebenfalls in die Befragung mit einbezogen werden. Ihnen werden die Kuverts mit Stimmzettel, Begleitbrief und Rückantwort-Kuvert persönlich überbracht. "Mich haben auch Befürworter der Garage angesprochen und sich sehr positiv dazu geäußert, dass jetzt nach vielen Jahren das Versprechen eingelöst und endlich die Stadtteilsbefragung durchgeführt wird", so Stenzel.

Hinsichtlich des Ergebnisses zeigt sich die Bezirksvorsteherin gelassen: "Jedes Ergebnis - ob pro oder contra - ist politisch relevant und zu respektieren. Das ist für einen Demokraten selbstverständlich." Die Befragung läuft bis einschließlich Freitag, 3. März 2006, wobei der Poststempel gilt. Die Auszählung der Stimmen - in Anwesenheit eines Notars - erfolgt voraussichtlich am Dienstag, 7. März 2006, weil man noch den postalischen Rücklauf am Montag, 6.3.2006 abwarten will.

Millionen-Beträge aufklären

Stenzel verweist auf die von LAbg. Günther Kenesei (VP), Vorsitzender-Stv. des Kontrollausschusses im Wiener Gemeinderat, an SP-Stadtrat Schicker gerichteten Fragen hinsichtlich des Verbleibs von angeblich mehreren Millionen Euro. "Es muss aufgeklärt werden, wo diese - vom Garagenbetreiber behaupteten Millionenbeträge geblieben sind und wofür diese bisher bezahlt wurden. Das interessiert alle -Garagenbefürworter, wie Garagengegner." Kenesei hatte von Stadtrat Schicker verlangt, noch in dieser Woche - während die Befragung rund um den Neuen Markt läuft - offenzulegen, wie sich im Detail die genannten 4 Millionen Euro für "bereits durchgeführte und sonstige Vorleistungen" zusammensetzen.

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