ARBÖ: Die längsten Staus auf den Transitrouten als dritten Akt im Urlauberschichtwechsel

Inntalautobahn und Bergdurchfahrten als Hauptstaupunkte

Wien (OTS) - Auch das Verkehrsgeschehen am kommenden Wochenende wird im Zeichen des Urlauberschichtwechsels stehen. Der dritte Akt wird die längsten Staus und Verzögerungen auf den Transitrouten in Westösterreich und dem benachbarten Bayern bringen. Während in Oberösterreich und in der Steiermark die Ferien zu Ende gehen, starten die Schüler im größten deutschen Bundesland Bayern in die einwöchigen Winterferien. Auch im Saarland, in Belgien und im südlichen Teil der Niederlande beginnen am Samstag schulfreie Tage.

Die Staustrecke Nummer Eins wird sicherlich wird die Inntalautobahn (A12) in Tirol werden. Hier sollten sich die Autofahrer am Samstag ab den Morgenstunden vor allem im Bereich zwischen Wiesing und der ehemaligen Grenze Kufstein/Kiefersfelden auf kilometerlange Staus einstellen. Stundenlange Verzögerungen sind auch auf der Zillertaler Bundesstraße (B169) in beiden Richtungen und auf der Verbindung über den Fernpaß (B179) in Richtung Deutschland unvermeidbar. Die Tunnelportale des Lermoosertunnels und des Grenztunnels Vils/Füssen werden sich ebenso wie die Bergdurchbrüche zwischen Imst und Landeck auf der Arlbergschnellstraße (S16) als Nadelöhre entpuppen.

Auch in Vorarlberg werden sich die unterirdischen Verbindungsstollen als Stauanziehungspunkte erweisen. Besonders der Pfändertunnel bei Bregenz und der Ambergtunnel bei Feldkirch auf der Rheintalautobahn (A14), sowie der Dalaasertunnel auf der Arlbergschnellstraße (S16) sind erfahrungsgemäß die am meisten betroffenen Staupunkte. In Salzburg müssen die Reisenden vor allem auf der Tauernautobahn (A10) im Bereich zwischen Bischofshofen und dem Knoten Salzburg ab den Samstag Vormittagsstunden viel Geduld mitbringen. Ein ähnliches Bild wird sich auch auf der Pinzgauer Bundesstraße (B311) zwischen Zell/See und Bischofshofen, vor allem vor dem Schmittentunnel, bieten. Bei der Anreise bzw. der Abreise zu und aus den Skigebieten im Ennstal wird der Stauschwerpunkt nach Erfahrungen des ARBÖ vor allem im Raum Trautenfels liegen.

"Rien ne va plus" in Oberbayern und Südtirol=

Das benachbarte Ausland wird von der Urlauberreisewelle und den damit verbundenen stundenlangen Verzögerungen nicht verschont. In Oberbayern werden sich wie sooft die Autobahn München-Salzburg (A8) und die Verbindung Rosenheim-Kufstein (A93) als Staustrecken herauskristallisieren. Bis zu 100 oder mehr Kilometer Stau beziehungsweise Stop-and-go-Verkehr speziell in Richtung Österreich werden ab Samstag Vormittag auf der Tagesordnung stehen. Kilometerlange Staus scheinen auch auf der Brennerautobahn (A22) in Südtirol im Bereich zwischen Bozen und Brixen sowie vor der Mautstelle Sterzing beinahe unvermeidlich.

"Wir können allen Urlauber nur raten "atypisch" zu reisen. Das heißt, wenn möglich sollte man den Samstag als Reisetag vermeiden und eher den Freitag oder den Sonntag als Reisetag nutzen. Wer am Samstag fahren muss, sollte in den frühen Morgenstunden oder in den Abendstunden losfahren. Vergessen Sie bei der Urlaubsfahrt auf keinen Fall genug anti-alkoholische Getränke, ungesüßte Fruchtsäfte oder Mineralwasser, mitzunehmen. Spiele oder Malsachen für die Kinder, sorgen nicht nur für Ablenkung bei den Kleinen sondern können auch das Nervenkostüm der Eltern schonen", rät ARBÖ-Verkehrsexperte Thomas Haider.

Informationen zum aktuellen Verkehrsaufkommen, sowie Straßenzuständen erhalten Sie beim ARBÖ-Informationsdienst unter der österreichweiten Telefonnummer 050 123 123, im Internet unter www.verkehrsline.at oder im ORF-Teletext auf Seite 431.

(Forts. mögl.)

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