Trunk wirft Dr. Haider "grenzenlosen Zynismus" vor

Trunk: Orange Sozialpolitik ungeeignet und fadenscheinig

Klagenfurt (SP-KTN) - Als grenzenlosen Zynismus bezeichnet NRAbg. Melitta Trunk die heutige Aussage von Dr. Jörg Haider im Interview mit Wolfgang Dittmar in Radio Kärnten. "Es ist unwürdig und grenzenloser Zynismus, Menschen, die über nicht genügend Einkommen verfügen, die teilweise in geringfügige Beschäftigungen gedrängt wurden oder Menschen, die arbeitslos wurden und noch keinen Arbeitsplatz gefunden haben, als Tachinierer zu bezeichnen", kritisiert Trunk scharf.

Viele Alleinerzieherinnen etwa hätten nicht die Möglichkeit finanziell aus dem Vollen zu schöpfen, wie Dr. Haider, so Trunk. "Die Betroffenen können sich auch nicht an ein Spesenkonto halten, wie es etwa Dr. Haider schon zur Verfügung gehabt hat", so die SP-Abgeordnete.

Scharfe Kritik übte Trunk auch neuerlich an der Haiderschen Einmalzahlung unter dem Titel "Mütterpension". Dr. Haider wolle die Menschen zu Bittstellern ohne Rechtsanspruch degradieren, wirft Trunk Haider vor. "Pensionsleistungen können nicht durch Einmalzahlungen ersetzt werden, das weiß Dr. Haider ganz genau", so Trunk abschließend.

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