Grüne-Wien/Pressedienst zu ÖVP-Wien und Radio-Orange

Dokumenation der Aussagen der Wiener ÖVP

Wien (OTS) - Anlässlich der heutigen Pressekonferenz der ÖVP-Wien zur angeblichen Unterstützung des freien Radio-Orange dokumentiert der Pressedienst der Grünen Wien die jüngsten Aussagen der ÖVP-Wien zu Radio-Orange:

Gemeinderat, 57. Sitzung vom 27.06.2005, Wörtliches Protokoll -Seite 110 von 136

GR Dr Wolfgang Aigner (ÖVP-Klub der Bundeshauptstadt Wien):
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Das heißt, das, was Sie können, ist nicht eine sinnvolle, sachlich orientierte Arbeit abzuliefern, sondern Sie wollen feiern und Sie fördern halt dann das so genannte Freie Radio Orange. Dort dürfen die Journalisten das tun, was Sie ihnen mehr oder weniger vorgeben, weil sie ja Jahr für Jahr neu um eine Subvention ankommen müssen. Das heißt, gehen Sie nicht dauernd auf den Bund los...

DAS FREIE RADIO WIRD ALS "PARTEISENDER" VERUNGLIMPFT

Gemeinderat, 55. Sitzung vom 28.04.2005, Wörtliches Protokoll -Seite 57 von 85

GR Dr Wolfgang Aigner (ÖVP-Klub der Bundeshauptstadt Wien)
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Wenn Sie sich dann ein bisschen die politischen Äußerungen in der Homepage des so genannten freien Radios anschauen, dann ist es eben so, dass hier eine Einseitigkeit zu Tage tritt. Wir geben uns nicht dafür her, dass Sie einen Parteisender subventionieren und dann auch noch das gebracht wird, was Sie sich in den normalen Medien gar nicht mehr zu sagen trauen! Solange das die Linie ist, gibt es von uns dafür auch keine Zustimmung! (Beifall bei der ÖVP.)
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DAS FREIE RADIO ALS "STAATLICHER RADIOSENDER"

Gemeinderat, 47. Sitzung vom 22.10.2004, Wörtliches Protokoll -Seite 80 von 82

GR Walter Strobl (ÖVP-Klub der Bundeshauptstadt Wien):
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Also, meine Damen und Herren, wenn das noch irgendetwas mit einem freien Radio zu tun hat, dann weiß ich nicht, was der Begriff soll. Entweder wir bekennen uns zu dem, was wir wollen, können zweifelsohne Starthilfe geben, können aber nicht über Jahre hinaus in Wahrheit einen staatlichen Radiosender installieren, der nichts anders tun wird müssen und können, weil er ja abhängig ist von derartigen Summen, als das zu berichten, was hier die Mehrheit in diesem Hause wahrscheinlich wünscht.

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