Valentin an Maresch: "Wien nimmt Feinstaub-Problematik schon lange ernst!"

Bereits 2 Maßnahmenpakete geschnürt - "lesen statt polemisieren, Herr Maresch!"

Wien (SPW-K) - "Und täglich grüßt das Murmeltier - Gemeinderat Maresch hat die Wiener Maßnahmen gegen Feinstaub scheinbar noch immer nicht realisiert", kommentierte heute der Vorsitzende des Wiener Umweltausschusses, Gemeinderat Erich Valentin, Aussagen Mareschs. "Tatsache ist, dass Wien bereits zwei umfassende Maßnahmenpakete mit insgesamt 63 Maßnahmen gegen den Feinstaub geschnürt hat. Wien ist seit Jahren aktiv im Kampf gegen den Feinstaub, während die Wiener Grünen ganz nur billige Polemik betreiben."

Allein das zweite Anti-Feinstaub-Maßnahmenpaket vom September 2005 werde den Feinstaub jährlich um 113 Tonnen reduzieren, bei den Stickoxiden, eine Feinstaub-Vorläufersubstanz, beläuft sich die Reduktion um 805 Tonnen pro Jahr, so Valentin. "Diese Zahlen sind seit September 2005 nachzulesen, allein in die Umstellung des Winterdienst investiert die Stadt 7,5 Mio Euro." Die Stadt Wien setzte in allen Bereichen Maßnahmen zur Verbesserung der Luftqualität, so auch im Verkehr, neben Temporeduktion gebe es auch ein Verbot für EURO 0-LKWs, die als besondere "Stinker" achtmal so viel emittieren als moderne LKWs.

"Auch der öffentliche Verkehr wurde und wird in Wien permanent ausgebaut und noch attraktiver gestaltet, die Busflotte der Wiener Linien fährt längst mit Flüssiggas. Zudem wird der Fuhrpark der Stadt permanent erneuert", so Valentin. "Die Stadt Wien nimmt den Kampf gegen den Feinstaub ernst und setzt neben lokalen Maßnahmen auch Schritte auf überregionaler Ebene, in dem sie sich mit Nachbarländern vernetzt und gemeinsam an Maßnahmen arbeitet. Denn Feinstaub kennt bekanntlich keine Grenzen", so Valentin abschließend. (Schluss)

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