Brosz: Gehrer unterstützt politische Brunnenvergiftung

Engste Mitarbeiter der Ministerin bei dirty campaigning dabei

Wien (OTS) - "Die von ÖVP-Kreisen betriebene Homepage 'www.libelle.at' belegt, dass die ÖVP ihr dirty campaigning im Nationalratswahlkampf fortsetzen will. 'www.libelle.at' wird offen von der stellvertretenden ÖVP-Vorsitzenden Elisabeth Gehrer, also der Parteispitze unterstützt. Gehrer unterstützt damit offen die politische Brunnenvergiftung durch Leute aus ihrem unmittelbaren Umfeld", kritisiert Dieter Brosz, Bildungssprecher der Grünen. Ein zentraler Mitarbeiter der Libelle ist nämlich der für den Unterrichtsausschuss im Parlament zuständige Klubsekretär des ÖVP-Parlamentsklubs Roman Kunyik. Brosz fordert Gehrer auf, dass die 'dirty-campaigning'-Homepage www.libelle.at sofort eingestellt wird!

Darauf beschreiben Mitarbeiter ihre Tätigkeitsfelder:
'Grauslichkeiten und Un(action)s', 'begnadetes Leserbriefschreiben'. Ein besonders eifriger Mitarbeiter beschreibt sein Motto ganz offen:
Setze den Pflug nicht nur am Acker ein. "Gehrer hat dafür nur Anerkennung übrig. Sie schreibt in einem Schreiben an die Verantwortlichen: 'Wer ein Ziel erreichen will, der braucht Zukunftsmut, Rückenwind und starken Auftrieb. Ich danke euch für eure Unterstützung'" zitiert Brosz aus einem Gehrer-Brief.

"Dieser Wahlkampfstil der ÖVP ist leider nicht neu", so Brosz. ÖVP-Generalsekretär Reinhard Lopatka wurde bei der letzten Nationalratswahl als Hauptverantwortlicher für den schmutzigen politischen Stil der ÖVP bekannt. Von Haschtrafiken bis zur Aussage, die Grünen wollten Österreich zwangsvegetarisieren war der ÖVP kein Untergriff zu tief. In der Steiermark wurde dieser Stil ungeniert fortgesetzt. In Schulungen wurden ÖVP-AktivistInnen zu untergriffigen Leserbriefen aufgefordert, erinnert Brosz.

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