Mainoni: Kontrollzentrum für AustroMars kommt nach Salzburg

Erste Marslandungssimulation mit österreichischer Crew und Technologie

Wien (BMVIT/MS) - "Nach dem ersten österreichischen Satelliten 'BRITE Austria' proben österreichische Weltraumforscher nun bereits den ersten bemannten Flug zum Mars - ein Beweis für die Qualität der österreichischen Weltraumforschung. Gesteuert wird diese einmalige Simulation in der Wüste von Utah (USA) vom Christian-Doppler-Gymnasium in Salzburg aus", freut sich Forschungsstaatsekretär und Salzburger Mag. Eduard Mainoni bei der gemeinsamen Presskonferenz mit den Projektverantwortlichen.

Über 120 freiwillige junge Wissenschaftler haben das Projekt über insgesamt zwei Jahre vorbereitet. Als Höhepunkt wird das österreichische Forscherteam rund um Alexander Soucek, Gernot Grömer und Norbert Frischauf im April 2006 in einer zweiwöchigen Simulation in der Wüste von Utah neue Daten über einen möglichen Marsaufenthalt sammeln. Diese Daten bilden die Grundlage für die Entwicklung neuer Strategien und Technologien für einen bemannten Marsflug. "Sowohl die Crew, wie auch das Support-Personal und die Technologie für diese Mission kommen aus Österreich und werden von Österreich aus koordiniert und gesteuert", betont der BZÖ-Forschungsstaatssekretär.

Mainoni: "Mit AustroMars demonstrieren wird in beeindruckender Art und Weise, dass Österreich mehr als nur ein Zulieferer von Weltraumtechnologie für große Projekte ist. Die heimische Forschungscommunity hat durch unser nationales Weltraumprogramm eine enorme Eigendynamik entwickelt."

Seit 2002 hat das BMVIT mehr als 27 Millionen Euro in Weltraumforschung investiert - für AustroMars stehen 70.000 Euro zur Verfügung. Eine sinnvolle Investition, so der Staatssekretär: "Die Rücklaufquote der Fördermittel liegt bei über 100 %, was Österreich als Wirtschaftsstandort weiter stärkt und Arbeitsplätze sichert. Weltraumforschung ist nämlich schon lange keine Spielerei mehr, sondern ein ernst zunehmender und florierender Wirtschaftszweig", sagt der Staatssekretär.

Weitere Informationen über die Mission sind auf www.austromars.at abrufbar. (Schluss)

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