Arbeitsmarktdiskussion: Vilimsky: "Minus-Zuwanderung" einzig taugliches Konzept für österreichischen Arbeitsmarkt!

Verdrängungseffekt heimischer Arbeitskräfte durch Zuwanderung evident

Wien (OTS) - "Wolfgang Schüssel und Jörg Haider haben Österreich die höchste Arbeitslosigkeit der Zweiten Republik beschert. Unter ihrer Federführung hat sich gleichzeitig die Zuwandererquote verdoppelt. Um den heimischen Arbeitsmarkt wieder fit zu machen, ist das von der FPÖ geforderte Konzept der "Minus-Zuwanderung" der einzig taugliche Weg." Dies stellte heute FPÖ Generalsekretär, Bundesrat Harald Vilimsky fest. ****

Zum ersten sei der Zusammenhang zwischen Arbeitslosigkeit und Zuwanderung unübersehbar und zum zweiten der Verdrängungseffekt heimischer durch ausländischer Arbeitskräfte auch wissenschaftlich dokumentiert, so Vilimsky, der in diesem Zusammenhang auf eine diesbezügliche Untersuchung des renommierten Müncher Ifo-Institutes verwies. Demnach erhalte der durchschnittliche Einwanderer, der noch keine zehn Jahre in Deutschland sei, Jahr für Jahr 2400 Euro mehr vom Staat, als er diesem in Form von Steuern und Abgaben leiste. Rechne man die Zahl auf eine fünfköpfige Familie hoch, ergäbe dies eine Transferleistung von fast 120 000 Euro im Laufe von zehn Jahren. Ein sehr ähnliches Szenario sei auch für den österreichischen Raum gültig, so Vilimsky.

Unmißverständlich festgehalten bzw. dokumentiert durch die Münchner Untersuchung sei auch, daß durch die Zuwanderung in die Bundesrepublik Deutschland über 3 Millionen Deutsche in die Arbeitslosenunterstützung verdrängt wurden. "Auch wenn dies den österreichischen Zuwanderungsfanatikern und Multikulturalisten nicht in ihr Konzept paßt, ist dieser Verdrängungseffekt evident", so Vilimsky.

Daher müsse es zu einer "Minus-Zuwanderung" bzw. Rückführung von Ausländern kommen, um den österreichischen Arbeitsmarkt wieder zu entlasten und das Sozial- und Gesundheitssystem weiter finanzieren zu können. Zunächst müsse es zu einem absoluten Zuwanderungsstopp kommen, der nur für Schlüsselarbeitskräfte durchbrochen werden dürfe. Weiters sollen jene im Bundesgebiet aufhältigen Ausländer, die keinerlei oder nur minimale Chance auf einen Arbeitsplatz haben, zur Rückkehr in ihre Heimat motiviert werden. Jene, die gegen fremdenpolizeiliche und strafrechtliche Bestimmungen verstoßen, seien kompromißlos abzuschieben. Darüber hinaus erfordere das hohe Ausmaß nicht integrierter Ausländer die Aussetzung des Familiennachzuges.

"Die Köpfe weiter in den Sand zu stecken, indem die Türen an unseren Grenzen für Wirtschaftsflüchtlinge aller Herren Länder offen stehen, führt mittelfristig in den Kollaps des heimischen Arbeitsmarktes und Sozialsystem. Hier sind Handlungen und Taten im Interesse Österreichs gefordert", so Vilimsky. (Schluß)

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