Raus aus dem Elfenbeinturm - Mit meiner Forschung in die Medien!

Wettbewerb "WissenschaftlerInnen schreiben Presseaussendungen 2006" startet

Wien (OTS) - Der Wettbewerb "WissenschaftlerInnen schreiben Presseaussendungen" unterstützt ForscherInnen dabei, in den Dialog mit der Öffentlichkeit zu treten: Ab sofort können NachwuchsforscherInnen aus den Biowissenschaften Pressetexte über ihre aktuellen Forschungsergebnisse einreichen. Der spannende Wettbewerb wird von dialog<>gentechnik in Kooperation mit APA-OTS Originaltext Service und heuer erstmals auch mit dem Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (FWF) veranstaltet.

Mit dem Wettbewerb sollen ForscherInnen bereits zu Beginn ihrer wissenschaftlichen Laufbahn motiviert werden, sich mit der gesellschaftlichen Relevanz ihrer Arbeit auseinander zu setzen.

An die TeilnehmerInnen wird die Aufgabe gestellt, eine Presseaussendung über die eigenen Forschungsergebnisse zu verfassen. Doch das Schreiben leicht verständlicher Texte wird im Studium kaum gelehrt. Auch gibt es bei vielen WissenschaftlerInnen Hemmschwellen, mit Laien über ihre Arbeit zu sprechen.

Das ungeschriebene Gesetz des Wissenschaftsbetriebs "Publish or perish" gelte nicht mehr nur für Fachpublikationen, betont Christian Müller vom Klub der Wissenschaftsjournalisten. "Zunehmend wird von Wissenschaftern verlangt, ihre Forschungsergebnisse auch via Medien einer breiten Öffentlichkeit zu vermitteln. Doch nur wer es schafft, Interesse bei den zuständigen Redakteuren zu wecken, wird es in der Informationsflut, tatsächlich bis zum Leser/Hörer/Zuseher schaffen.", sagt der APA Wissenschaftsredakteur.

Eine ExpertInnen-Jury aus den Biowissenschaften und dem Wissenschaftsjournalismus wählt aus den eingereichten Beiträgen fünf GewinnerInnen, die Ende September 2006 prämiert werden. Auf die GewinnerInnen warten attraktive Preise: Die fünf besten Pressetexte werden jeweils mit bis zu 500Euro belohnt und kostenlos über APA-OTS verbreitet.

Der diesjährige Wettbewerb läuft über das gesamte Jahr 2006. Die ForscherInnen können daher ihre Presseaussendungen dann schreiben und einreichen, wenn die Forschungsergebnisse aktuell sind. Die eingereichten Texte können auch schon vor der Prämierung eigenständig veröffentlicht werden. Falls diese Texte ausgezeichnet werden, vergibt APA-OTS Gutscheine für eine weitere APA-OTS Aussendung.

Um am Wettbewerb Teil zu nehmen, müssen interessierte NachwuchsforscherInnen eine Presseaussendung in deutscher Sprache über ihre Forschung verfassen. Voraussetzung ist, dass die beschriebenen Forschungsergebnisse zwischen Oktober 2005 und September 2006 auf einer wissenschaftlichen Veranstaltung präsentiert oder in einem Fachjournal veröffentlicht wurden bzw. werden. Die Presseaussendungen können gemeinsam mit den zugehörigen Abstracts bis 1. August 2006 bei dialog<>gentechnik eingereicht werden.

Die prämierten Presseaussendungen des Vorjahres genossen viel Medienecho: Vor allem die Nachwuchsforscher Christoph Unger und Christian Kittel konnten ihre Wissenschaftsbereiche in Zeitungen, im Radio und Fernsehen präsentieren. Die Gewinner des Vorjahres:
http://www.ots.at/redirect.php?dg_winner05

Das Projekt wird unterstützt durch das Ministerium für Wirtschaft und Arbeit.

Mehr Informationen auf www.dialog-gentechnik.at

dialog<>gentechnik ist ein unabhängiger Verein, dessen Mitglieder wissenschaftliche Gesellschaften Österreichs sind. Er versteht sich als Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Öffentlichkeit. Der Verein hat das Ziel, den sachlich fundierten Dialog über Biowissenschaften zu fördern und als kompetente Ansprechstelle für die Öffentlichkeit zu dienen.

APA-OTS Originaltext-Service ist Österreichs stärkster Verteiler von multimedialen Presseinformationen an Medien und Meinungsbildner. APA-OTS übermittelt das Bild- und Textmaterial zu Ihrem Event über die etablierten Kanäle der APA Austria Presse Agentur direkt in die Redaktionen der Medien, darunter ORF und alle Tageszeitungen, sowie an Pressestellen und Internetservices.

Der FWF (Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung) ist Österreichs zentrale Einrichtung zur Förderung der Grundlagenforschung. Der FWF investiert in neue Ideen, die zum Wachstum des Wissens und damit zu weiteren Entwicklungen beitragen. Der FWF ist allen Wissenschaften in gleicher Weise verpflichtet und orientiert sich in seiner Tätigkeit ausschließlich an den Maßstäben der internationalen Scientific Community.

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