Analphabetismus: 320.000 Betroffene

Projekt A-Z auf der BeSt Barrierefrei - Chancen für benachteiligte & behinderte Jugendliche

Wien (OTS) - Heuer erstmals auf der BeSt Barrierefrei vertreten
ist das Projekt A-Z. Und das mit gutem Grund: Etwa 320.000 ÖsterreicherInnen haben Schwierigkeiten beim Lesen und Schreiben. Sie können gar nicht oder nicht Sinn erfassend lesen. Hier jungen Betroffenen eine Perspektive zu geben ist Aufgabe des Alphabetisierungsprojekts.

"Viele Jugendliche kommen erst nach vielen erfolglosen Bewerbungsgesprächen zu uns", weiß Gerda Gräven, Psychologin und Leiterin des Projekt A-Z. "Die Arbeitsmarktsituation für junge Menschen verzeiht keine Fehler", so Gräven weiter, "AnalphabetInnen haben hier kaum Chancen".

Laut Gräven ist es vor allem Scham, die verhindert, dass sich betroffene Menschen Unterstützung holen. Analphabetismus ist immer noch ein Tabuthema. Mit Hilfe spezieller Kursangebote kann dem Problem nachhaltig begegnet werden. "Daher versuchen wir gezielt Jugendliche und auch Eltern anzusprechen", erklärt Gräven den Auftritt auf der BeSt. Die BeSt Barrierefrei bietet die Möglichkeit das Projekt A-Z und seine Angebote kennen zu lernen. Auf der Berufs-und Studieninformationsmesse 2006 werden MitarbeiterInnen des Projekts über ihr spezielles Angebot informieren.

"Wir wollen Betroffene so rasch wie möglich erreichen", so Gräven abschließend, "auch hier gilt: Wer schnell hilft, hilft doppelt."

Alle Infos zu Angeboten der beruflichen Integration:
BeSt Barrierefrei 2.-5. März, Stand i01

Rückfragen & Kontakt:

Projekt A-Z, Mag.a Gerda Gräven, Tel: 0650 / 332 54 58
Mail: kontakt@projekt-a-z.at ; Homepage: www.projekt-a-z.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | BSA0001