Schweitzer bedauert die nächtliche Doping-Razzia

Wien (OTS) - Sport-Staatssekretär Mag. Kar Schweitzer hält die Notwendigkeit der laufenden Überprüfung von Spitzensportlern als Notwendigkeit, wolle aber festhalten, dass die gestrige Polizeiaktion nicht dem olympischen Gedanken entspreche.

Als unsensibel und äußerst unangemessen bezeichnete Schweitzer die Vorgangsweise der "Dopingjäger" im Fall der gestrigen nächtlichen Überprüfung der österreichischen Langläufer und Biathleten.

"Insbesondere stellt sich die Frage wie sehr diese Aktion die Wettbewerbschance der österreichischen 4x10km-Staffelmannschaft reduziert hat. Von gleichen und fairen Wettbewerbschancen kann in diesem Fall keine Rede sein", so Schweitzer.

"Für manche Spitzenathleten bedeutet das Antreten bei olympischen Spielen und dessen Erreichen ein lang ersehntes und angestrebtes Ziel, welches man nicht mit unüberlegten Aktionen behindern oder sogar zerstören sollte. Ich hoffe aber, dass in Hinkunft sensiblere und überlegte Vorgangsweisen angewendet werden" schloss Schweitzer.

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