Lunacek: Österreichische EU-Präsidentschaft muss mehr Unterstützung für Auslieferung von Mladic signalisieren

Aufarbeitung der Vergangenheit ist Basis für demokratische Zukunft

Wien (OTS) - "Gerade als VertreterInnen eines Ratsvorsitzes, der sich de Menschenrechte auf die Fahnen geschrieben hat, müssten BMin Plassnik und BK Schüssel stärkeren Druck auf Serbien-Montenegro zur Auslieferung des mutmaßlichen Kriegsverbrechers Ratko Mladic ausüben", erklärt Ulrike Lunacek, außenpolitische Sprecherin der Grünen, unterstützend zur Kritik der Chefanklägerin des Haager Tribunals, Carla del Ponte.

Positiv bewertet Lunacek die Haltung des serbischen Verteidigungsministers Stankovic, der Mladic eindeutig aufforderte, sich endlich zu stellen. Wenn dieser und fünf weitere vom UNO-Tribunal in Den Haag gesuchte serbische Staatsbürger nicht bald gefasst würden, dann solle die EU sehr wohl die Verzögerung des Abschlusses des Assoziierungsabkommens erwägen. "Die Aufarbeitung der Kriegsvergangenheit ist die notwendige Basis für die demokratische und wirtschaftliche Zukunft der gesamten Region", schließt Lunacek.

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