Eder: Schamlose ÖVP-Postenschachererei bei den ÖBB

Wien (SK) - "Offensichtlich herrscht bei der ÖVP Torschlusspanik, und sie versucht knapp vor der Wahl rasch noch ihre Parteigänger auf lukrativen Posten unterzubringen, wie es jetzt bei den ÖBB der Fall ist", sagte SPÖ-Verkehrssprecher Kurt Eder angesichts des rotierenden Postenkarussells bei den ÖBB. In den zahlreichen Gesellschaften der ÖBB sollen nun alle nicht "schwarzen" Vorstände durch ÖVP-nahe Personen ausgetauscht werden, so Eder mit Verweis auf einen Bericht in der "Presse". ****

Diese Postenschacherei entspreche der Natur der ÖVP, wie man es auch im ORF vorgeführt bekommt. Sicher sei, dass die ÖBB nach der Zerschlagung vor zweieinhalb Jahren im Chaos gelandet ist und sich keine der vollmundigen Versprechen der Regierungsvertreter aus ÖVP und BZÖ erfüllt haben. "Tatsächlich herrscht nun ein organisatorisches und finanzielles Chaos und die Zusammenarbeit zwischen den einzelnen ÖBB-Gesellschaften funktioniert viel schlechter als dies bei einer anderen Konstruktion mit einer starken Holding der Fall wäre", so Eder.

Dieses Scheitern nütze die ÖVP nun aus, um ihre "schwarzen Schäfchen" gut dotiert unterzubringen, kritisierte der SPÖ-Politiker. "Diese ganze Postenschacherei wird nicht dazu führen, dass es in den ÖBB organisatorisch besser funktioniert, dass es wirtschaftlich wieder bergauf geht oder dass das Unternehmen kundenfreundlicher wird. Es ist vielmehr erschreckend, wie schamlos die ÖVP Freunderlwirtschaft betreibt", schloss Eder. (Schluss) ns

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