Parnigoni: Polizisten und Polizistinnen werden verraten und verkauft

Neugebauer und Prokop sollen endlich ihr Schweigen brechen!

Wien (SK) - "Verraten und verkauft" werden nach Ansicht von SPÖ-Sicherheitssprecher, Abgeordneten Rudolf Parnigoni, die österreichischen Polizisten und Polizistinnen im Zusammenhang mit der Schwerarbeiterregelung. Trotz großspuriger Ankündigungen von Sozialministerin Haubner im Vorfeld, wie wertvoll und belastend die Tätigkeit der BeamtInnen im Interesse der Bevölkerung ist und sie daher selbstverständlich als Berufsgruppe in die Schwerarbeiterregelung aufgenommen werden, sieht es jetzt ganz anders aus. ****

Das wirklich Bösartige daran sei, so Parnigoni, dass von den Verantwortlichen dazu geschwiegen werde. "Der Vorsitzende der Gewerkschaft öffentlicher Dienst (GÖD), Fritz Neugenbauer, ist auf Tauchstation und hat von Bundeskanzler Schüssel anscheinend wieder einmal Redeverbot erteilt bekommen. Innenministerin Prokop ist es ebenfalls egal wie ihre MitarbeiterInnen behandelt werden. Auch sie hüllt sich in verordnetes Schweigen", kritisiert Parnigoni.

"Ich fordere daher Prokop und Neugebauer auf, ihr Schweigen zu brechen, und den Polizistinnen und Polizisten endlich ins Gesicht zu sagen, warum sie von ihrer verantwortungsvollen und anstrengenden Tätigkeit nichts halten", so Parnigoni. Für den SPÖ-Sicherheitssprecher steht völlig außer Zweifel, dass die außergewöhnlichen psychischen Belastungen, die unregelmäßigen Nachtdienste, Außendienst bei jeder Witterung und die Gefährdungssituation der BeamtInnen natürlich im Rahmen einer Schwerarbeiterregelung berücksichtigt werden müssen: Nach der vorliegenden Regelung sei jedoch eines völlig klar: "Auf die Polizisten und Polizistinnen wird gepfiffen, man vertröstet sie auf allfällige andere gesetzliche Regelungen, und dies auch nur, da die Personalvertretungswahlen der Exekutive vor der Tür stehen, und die GÖD lässt ihre Exekutivgewerkschafter völlig im Regen stehen", schloss der SPÖ-Sicherheitssprecher. (Schluss) js

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