Neues Volksblatt: "Wir" (von Werner Rohrhofer)

Ausgabe vom 18. Februar 2006

Linz (OTS) - Die jüngsten Erfolge unserer Wntersportler bei den Olympischen Spielen in Turin haben es wieder deutlich gemacht ˜ das "Wir-Gefühl" von uns Österreichern. "Wir" haben die Goldenen errungen, "wir" sind die Besten, sofern uns nicht irgend ein ausländischer Frechdachs eine Medaille "wegschnappt".
Diese nationalen "Wir-Gefühle" können zwar da oder dort übers Ziel hinausschießen ("Wir sind Papst" in Deutschland!) oder auch chauvinistische Züge annehmen, grundsätzlich ist das "Wir" aber positiv zu sehen. Als Zeichen des Zusammenhalts, der Gemeinsamkeiten und der Solidarität. Und auch eines berechtigten Stolzes auf das eigene Land. Nicht zuletzt aber auch als Vorsatz für die Zukunft:
"Wir" wollen Probleme gemeinsam lösen, "wir" schaffen es, "wir" ziehen bei den wichtigen Dingen an einem Strang.
Blickt man auf die derzeitige Situation in Österreich, so sollten eigentlich - ohne Probleme schön- oder wegzureden - in vielen Bereichen "Wir-Gefühle" wie nach einem olympischen Medaillen-Gewinn aufkommen. Sei es bei der Beschäftigung, der Steuerreform oder in der Familien- und Sozialpolitik.

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