Grüne Wien: Gleichberechtigung für Wiener SPÖ nur Schlagwort

Korun: "Sonntagsreden zu Integrationspolitik in Wien helfen außer SPÖ niemandem"

Wien (OTS) - "Schön wäre es, wenn Wien - wie Stadträtin Sonja Wehsely behauptet - die Stadt der Chancengleichheit wäre. Die Wiener SPÖ hat immerhin 42 Jahre seit der "Gastarbeiteranwerbung" gebraucht, um gleichen Zugang zu Gemeindebauten für alle hier arbeitenden Menschen zu schaffen, und das nur, weil sie durch eine EU-Richtlinie dazu gezwungen wurde" kritisiert die Integrationssprecherin der Grünen Wien, Alev Korun, die Schönfärbepolitik der Wiener SPÖ.

Die Pensionistenwohnhäuser seien für Nicht-EU-BürgerInnen noch immer zu, die faktische Gleichstellung bei der Sozialhilfe trotz der angeführten EU-Richtlinie zu spät erfolgt und die Stadt habe noch immer keinen konkreten Plan für die Erreichung der Ziele mehr Chancengleichheit und Förderung von MigrantInnen im Magistrat. "Angesichts dieser Situation zu behaupten, dass es zur ‚Wiener Integrationspolitik keine Alternative’ gäbe, ist blanker Hohn. Es gäbe natürlich eine Alternative, und zwar die, die unter Integrationspolitik echte Gleichbehandlung und bewusste Förderung von MigrantInnen versteht und nicht nur Ankündigungs- und Publicitypolitik a la SPÖ. Die Grünen verlangen, dass die Ankündigung der SPÖ nach dem Wahlergebnis der FPÖ, im Integrationsbereich massive Schritte zu setzen, endlich in die Tat umgesetzt wird", schließt Korun.

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