Nein zum Post-Börsegang!

Protestkundgebung der steirischen Postler am 20. Februar in Graz

Graz (GPF/ÖGB) - "Der Vorstand der Post AG verspricht im Auftrag der Regierung Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zwar das Blaue vom Himmel, will aber keinerlei Garantien abgeben", sagte der steirische Postgewerkschaftsvorsitzende Manfred Zierler. Weder kann ein erfolgreicher Postbörsegang garantiert werden noch steht fest, dass die bisherigen Umsatzfantasien auch zum notwendigen Wachstum führen. "Gerade in einem ländlich strukturierten Gebiet wie der Steiermark sind fatale Auswirkungen zu erwarten, wenn der Börsegang schief geht", so Manfred Zierler.++++

Der Postverkauf bedeutet neben der Verschleuderung von Volksvermögen die Gefährdung des Postdienstes durch Verlust von Arbeitsplätzen und über kurz oder lang weitere Postamts-Schließungen. Die Post als wichtiger Dienstleister für unsere Bevölkerung und Partner für unsere Wirtschaft darf nicht dem Kapitalmarkt geopfert werden! "Die Österreichische Post ist ein wirtschaftlich erfolgreiches Unternehmen im Besitz aller Österreicherinnen und Österreicher. Sie liefert dem Staat ordentliche Gewinne ab und bietet tausenden Menschen sichere Arbeitsplätze! Deshalb: Ausverkauf - Nicht mit uns!", so Manfred Zierler.

ÖGB, 17. Februar
2006
Nr. 103

Rückfragen & Kontakt:

Manfred Zierler
Vorsitzender Personalausschuss Graz
und der Gewerkschaft der Post- und Fernmeldebediensteten,
Landesgruppe Steiermark
Tel: 0664 624 2688
E-Mail: manfred.zierler@post.at

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