ÖVP Hietzing: Was ist los im Büro des Planungsstadtrates?

Steht Planungsstadtrat Schicker nicht mehr zu seinem Wort?

Wien (VP-Klub) - "Offensichtlich weiß bei Stadtrat Schicker die rechte Hand nicht, was die linke tut", betont die Hietzinger VP-Bezirksvorsteher-Stellverteterin Dorothea Drlik angesichts des derzeitigen Chaos bei Stadtrat Schicker und der MA 21B (Stadtteilplanung).

"Noch am 3. Februar hat Senatsrat DI Binder, Leiter der MA 21B, dem Hietzinger Bezirksvorsteher Heinz Gerstbach persönlich mitgeteilt, dass der Fachbeirat die geplante Flächenwidmung Hörndlwald noch überdenken wird. Am 10. Februar wurde bstätigt, dass der Bereich des Josef-Afritsch-Heimes und der Franziska-Fast-Siedlung auf Empfehlung des Fachbeirates aus dem Plan-Dokument 7711 herausgenommen wurde und die angesprochenen Abänderungen daher nicht mehr relevant sind", so Drlik.

Doch schon am 15. Februar wusste Schicker nichts mehr davon. Die geplante öffentliche Auflage des Plandokuments wurde zurückgezogen. Wie nun der Widmungsvorschlag ausschauen wird, weiß anscheinend niemand. "Nur wenn die Widmung genau so bleibt wie bisher, werden wir unsere Zustimmung erteilen", bekräftigt Drlik. "Jede Erweiterung in diesem sensiblen Landschaftsschutzgebiet ist kategorisch abzulehnen."

"Es ist eine Schande, dass der zuständige Stadtrat nicht Bescheid weiß. Und so ist es auch nicht verwunderlich, dass auch die SPÖ-Hietzing ratlos ist. So schnell wie möglich ist hier Klarheit zu schaffen. Die Hietzingerinnen und Hietzinger, und nicht nur die von der Umwidmung betroffenen Anrainer, wollen keine Ausweitungen der Bauflächen. Weder bei der Franziska-Fast-Anlage, noch beim Josef-Afritsch-Heim."

In der Sitzung der Bezirksvertretung am 15. Februar wurde auch Drliks Antrag angenommen, wonach nun das Bundesdenkmalamt die Erhaltenswürdigkeit des architektonisch interessanten, aber nun verfallenden Afritsch-Heimes am Hörndlwald prüfen solle.

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