Maut: Schober: Verkehrsreferent erklärt PendlerInnen erneut den Krieg

SPÖ fordert "Bremsen bei Schnapsideen" und "Gas für Pendlerentlastung"

Wien (OTS) - "Die Doppelmaut und die Belastung der Pendlerinnen
und Pendler muss weg", erklärte am Freitag der Verkehrs- und Sicherheitssprecher der Kärntner SPÖ, LAbg. Rudolf Schober. Er stößt damit in dieselbe Richtung wie am Donnerstag bereits SP-Chefin LHStv. Gaby Schaunig. Die Kritik von Verkehrsreferent Dörfler in diesem Zusammenhang bezeichnete Schober lapidar als "unsachlich und absurd".

Schober forderte in diesem Zusammenhang neuerlich eine deutliche Entlastung der Pendlerinnen und Pendler. "Es kann nicht sein, dass die Autofahrerinnen und Autofahrer ständig abkassiert werden, wir weiterhin keine Erhöhung der Pendlerpauschale und des Kilometergeldes in Sicht haben und im Gegenzug Minister Mautbefreiungen erhalten", so Schober.

Dörfler habe als Verkehrsreferent einen Anti-Pendler-Kurs eingeschlagen, für den die BürgerInnen längst kein Verständnis mehr hätten, so die SP-Kritik. Als Beleg führte Schober die Politik Dörflers und die BZÖ-Forderungen der letzten Monate an.

"Wir brauchen nicht länger oranges Lobbying für die Frächter, sondern Politik für die BürgerInnen", sagte Schober. Außerdem müsste der Verschlechterung der Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandortes Kärnten Einhalt geboten werden, fordert die Kärntner SPÖ.

Neuerliche Kritik übte Schober auch an Gorbachs Tempo-160-Vorstößen. "Solange man auf dem Großteil der Kärntner Autobahnen nicht einmal die Erlaubten 130km/h fahren kann, weil die baulichen Vorraussetzungen nicht erfüllt werden, sollten LR Dörfler und Minister Gorbach ihr Tempo bei Schnappsideen drosseln und bei der Entlastung der BürgerInnen erhöhen", regte Schober an.

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