Diabestes: Rechtzeitige Vorsorge für Risikopatienten

Das Forum der forschenden pharmazeutischen Industrie (FOPI) fordert Maßnahmenkatalog zur Bekämpfung dieser Krankheit

Wien (OTS) - Diabetes ist eine erstzunehmende Krankheit, die zum
Tod führen kann. In Europa sind 50 Millionen Menschen an Diabetes erkrankt - zusätzliche 60 Millionen Europäer laufen Gefahr Diabetes zu entwickeln. Die weltweite Anzahl der Todesfälle durch Diabetes übersteigt die Todesfälle durch Aids.

Das Forum der forschenden pharmazeutischen Industrie (FOPI) fordert anlässlich der gerade stattfindenden EU-Fachkonferenz einen Maßnahmenkatalog zur Bekämpfung dieser Krankheit.

Um den Verlauf von Diabetes zu ändern, müssen die europäischen Gesundheitssysteme:

  • Strategien entwickeln um Diabetes zu verhindern (Primärprävention), z. B. durch ausreichende Schulungen und best mögliche Behandlung. Fettleibige Menschen haben ein fünfmal höheres Risiko Diabetes zu entwickeln.
  • Rechtzeitige Vorsorge für Risikopatienten durchführen (frühzeitige Diagnose). Das Einsetzen der Folgeschäden könnte dadurch deutlich reduziert werden
  • Sicher stellen, dass alle Patienten die best mögliche Behandlung bekommen (Sekundärprävention). Bei über 40% der Patienten könnten durch eine wirksame Behandlung im Rahmen einer vernetzten Betreuung Folgeschäden verhindert werden.
  • Wirksame Behandlung von Folgeschäden sicherstellen, um die Lebensqualität der Patienten zu verbessern.

Um das zu erreichen müssen Regierungen, Forschung, Sozialversicherungen, im Gesundheitswesen Beschäftigte, Patienten, Industrie und andere relevante Partner sich im Kampf gegen Diabetes vereinen durch Unterstützung von Schulung und Innovation.

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FOPI
Tel.: 01 260 44 / 0

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