VP-Hoch ad Schicker: Unkonkreter geht es nicht mehr

Planungsstillstand bleibt prolongiert

Wien (VP-Klub) - "Maßlos enttäuscht", reagierte ÖVP Wien Planungssprecher LAbg. Alfred Hoch auf die Ausführungen von Stadtrat Schicker bei der SP-Klausur in Rust. "Unkonkreter und schwammiger kann man Vorhaben nicht präsentieren.", so Hoch enttäuscht. So wurden gebetsmühleartig die schon im STEP sehr inkonkret umrissenen Entwicklungsprojekte der Stadt Wien aufgezählt, auf die man größtenteils schon lange wartet und wahrscheinlich noch lange warten wird.

Als Beispiel hierfür gelten die Erwähnung des Flugfeldes Aspern, an dem man schon seit den frühen 90igern plant. Den inkonkreten Zielsetzungen wie etwa dem Vorschlag zur Schaffung von Leitbetrieben, etc. steht schon jetzt die aktuell diskutierte Absiedlung des Ankerbrotwerkes in Favoriten entgegen.

Darüber hinaus fehlt es bei Schicker, so Hoch, an konkreten Umsetzungsschritten für die Gestaltung des Donaukanals und des Wientals. Auch bei den Projekten Zentralbahnhof und Rothneusiedl herrscht nach den jüngsten Aussagen Schickers nach wie vor Unklarheit.

Im Verkehrsbereich bestehen die Aussagen Schickers aus Ankündigungs-Wiederholungen des Verkehrs-Masterplanes, ohne reale Schritte zu einer baldigen Umsetzung anzubieten. Punkto der dringend notwendigen ostregionalen Kooperation werden Gremienbildungen und Veranstaltungen als erfolgreiche Maßnahmen ausgewiesen, ohne dass daraus erfolgreiche Kooperationsergebnisse ableitbar wären.

"Die Aussagen von Stadtrat Schicker beim inoffiziellen Wahlkampfauftakt in Rust haben eines gezeigt: Der Planungsstillstand in Wien bleibt prolongiert", so Hoch abschließend.

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