Keck: Ein klares Nein! zur ÖVP-BZÖ-SchwerarbeiterInnenregelung

Sozialpolitisches 'Nicht genügend' für Ministerin Haubner

Wien (SK) - Mit einem klaren "Nein" zur nunmehr beschlossenen Regelung in Sachen SchwerarbeiterInnen-Pension meldet sich der SPÖ-Abgeordneter und Voest-Betriebsrat Dietmar Keck zu Wort. Seine deutliche Ablehnung begründet der SP-Politiker mit den Rahmenbedingungen zur Regelung. Keck dazu wörtlich: "Es ist eine Farce, einerseits so zu tun, als würde man den SchwerarbeiterInnen helfen wollen, und andererseits baut man ihnen ausschließlich Fallgruben und Hürden am Weg in die Alterssicherung auf." ****

Als "sozialpolitischen Humbug" empfindet Keck z.B. die Regelung, dass alle künftigen SchwerarbeitspensionistInnen von den letzten 20 Arbeitsjahren zumindest 10 in Schwerarbeit verbracht haben müssen. "So etwas zu verlangen, bedeutet eine Ungleichbehandlung all jener, die 'ihre' Schwerarbeitsjahre schon früher absolviert haben." Für ihn dokumentiert sich damit "die Ignoranz der Regierung vor der realen Berufssituation der SchwerarbeiterInnen." Der Verfassungsgerichtshof, so Keck, werde bei dieser weiteren 'Pleiten, Pech und Pannen-Politik' viel zu tun bekommen.

Der SP-Politiker stellt auch die kolportierte Zahl von jährlich bis zu 4.000 Schwerarbeitspensionsantritten in Frage. "Österreichweit werden es höchstens drei- bis vierhundert sein, die alle Kriterien zur Schwerarbeitspension der Regierung erfüllen", so Keck. "Alle übrigen werden von Schwarz, Blau und Orange nicht nur mit ihren schwerarbeits-bedingten Gebrechen im Stich gelassen, sondern auch noch mit massiven Pensionsabschlägen bestraft."

Keck appelliert nunmehr an alle ArbeitnehmervertreterInnen im Parlament, der SchwerarbeiterInnen-Regelung ihre Stimme zu verweigern, um damit ein "Zurück an den Verhandlungstisch in letzter Minute" zu erreichen. (Schluss) se/mm

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